28 April 2026, 06:33

Prozess um homophobe Überfälle: Sechs Angeklagte vor Gericht in Frankfurt (Oder)

Liniengraph mit der Überschrift "Amerikaner's Selbstidentifikation als Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender oder Etwas Anderes Als Heterosexuell" zeigt einen stetigen Anstieg der Selbstidentifikation im Laufe der Zeit, unterteilt in lesbisch und bisexuell mit Geschlechterunterabschnitten.

Prozess um homophobe Überfälle: Sechs Angeklagte vor Gericht in Frankfurt (Oder)

In Frankfurt (Oder) müssen sich sechs Angeklagte – darunter drei Jugendliche und drei junge Erwachsene – wegen einer Serie gewaltsamer Überfälle auf schwule Männer vor Gericht verantworten. Aufgrund des Alters einiger Beschuldigter hat das Gericht Teile der Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt.

Laut Staatsanwaltschaft lockten die Täter ihre Opfer über gefälschte Profile in Dating-Apps an abgelegene Orte. Dort sollen sie die Männer dann überfallen, beraubt und mit homophoben Beleidigungen gedemütigt haben. Die Ermittler gehen zudem davon aus, dass die Gruppe ihre Angriffe systematisch dokumentiert hat.

Den Angeklagten wird schwere räuberische Erpressung vorgeworfen. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass die Taten mit einem organisierten Netzwerk oder politischen Motiven in Verbindung stehen.

Das Urteil wird am Dienstag, dem 6. September 2022, um 9:00 Uhr verkündet. Anders als in früheren Verhandlungstagen findet diese abschließende Entscheidung in einer öffentlichen Sitzung statt.

Im Mittelpunkt des Prozesses stehen Vorwürfe gezielter Gewalt und Diebstahls gegen schutzbedürftige Personen. Die Entscheidung des Gerichts wird über die rechtlichen Konsequenzen für die sechs Angeklagten – darunter auch Minderjährige – bestimmen. Die Urteilsverkündung erfolgt kommende Woche in öffentlicher Verhandlung.

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