24 March 2026, 16:25

SPD erleidet historisches Debakel bei Rheinland-Pfalz-Wahl – AfD feiert Rekordzuwachs

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

SPD erleidet historisches Debakel bei Rheinland-Pfalz-Wahl – AfD feiert Rekordzuwachs

Die SPD hat bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz eine schwere Niederlage erlitten: Ihr Stimmenanteil brach um fast zehn Prozentpunkte ein. Der ehemalige Parteivorsitzende Kurt Beck bezeichnete das Ergebnis trotz starker Kandidaten und einer gut geführten Kampagne als schmerzhaft. Als Hauptgrund nannte er nicht lokale Probleme, sondern eine allgemeine Unzufriedenheit in ganz Deutschland.

Bei der Wahl am 22. März fiel die SPD von 35,7 Prozent im Jahr 2021 auf nur noch 25,9 Prozent zurück. Die CDU legte dagegen zu – von 27,7 auf 31,0 Prozent –, während die rechtspopulistische AfD mit 19,5 Prozent einen Zuwachs von 11,2 Punkten verzeichnete. Beck führte den Aufstieg der AfD auf Protestwähler zurück und betonte, dass die SPD zusätzlich unter der bundesweiten Unzufriedenheit mit der Regierung leide.

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Forderungen nach einem Führungswechsel wies Beck zurück. Statt die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas auszutauschen, sei es wichtiger, inhaltliche Politik zu betreiben und den Kontakt zu den Wählern wiederherzustellen. Gleichzeitig warnte er, dass die SPD es nicht schaffe, Teile der Wählerschaft zu erreichen, die nun zur AfD überliefen. Das Scheitern der Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene sowie eine überzeugende CDU-Kampagne unter Gordon Schneider verschärften die Lage der Partei zusätzlich.

Die Wahl hinterlässt die SPD in Rheinland-Pfalz mit einer deutlich geschwächten Präsenz. Becks Aussagen deuten darauf hin, dass die Partei die allgemeine Verärgerung der Wähler angehen muss, statt über interne Umbesetzungen nachzudenken. Die Erfolge von AfD und CDU verändern nun die politische Landschaft des Bundeslandes grundlegend.

Quelle