21 March 2026, 12:26

SPD setzt auf Willingmann als Spitzenkandidat gegen AfD-Höhenflug in Sachsen-Anhalt

Gemälde eines Flusses mit Booten, umgeben von Hügeln, Bäumen, Gebäuden und Wolken, mit Text unten, der 'Schloss Karlsruhe in Deutschland' lautet

Willingmann für sozial gerechtes, weltoffenes Sachsen-Anhalt - SPD setzt auf Willingmann als Spitzenkandidat gegen AfD-Höhenflug in Sachsen-Anhalt

Die SPD in Sachsen-Anhalt hat Armin Willingmann zu ihrem Spitzenkandidaten für die anstehende Landtagswahl am 6. September gekürt. In den kommenden Wochen wird die Partei ihr Wahlprogramm finalisieren, mit einem Schwerpunkt auf bezahlbarem Wohnen und höheren Löhnen. Willingmann hat bereits zentrale Themen gesetzt, darunter Energiepreise, Bildungsfinanzierung und wirtschaftliche Stabilität.

Die Wahl im Herbst wird den Landtag von 97 auf 109 Sitze vergrößern. Nach den aktuellen Prognosen wird die AfD mit 37 Mandaten – ein Zuwachs von 14 im Vergleich zur vorherigen Legislaturperiode – stärkste Kraft.

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Willingmann hat deutlich gemacht, dass er die wachsende Einflussnahme der AfD mit Sorge betrachtet. Er warnte, die Politik der Partei könnte Fachkräfte davon abhalten, nach Sachsen-Anhalt zu ziehen. Gleichzeitig liegt er mit der CDU, seinem aktuellen Koalitionspartner, im Streit über die Personalausstattung der Polizei. Der CDU-Plan, die Belegschaft auf über 8.000 Beamte aufzustocken, wurde von dem SPD-Kandidaten als unrealistisch zurückgewiesen.

In wirtschaftspolitischen Fragen betonte Willingmann die Notwendigkeit eines gerechten Übergangs zu bezahlbarer Energie und Heizung. Er unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien, setzt sich aber gleichzeitig für faire Löhne ein. Das SPD-Programm umfasst zudem Forderungen nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sowie geringeren Kita-Gebühren, einschließlich kostenloser Betreuung für Familien.

Ein weiterer zentraler Punkt bleibt die Bildungspolitik. Die Partei will die vollständige Übernahme der Schulmaterialkosten, um finanzielle Hürden für Schüler abzubauen. Willingmann argumentiert, dass der Zugang zu Bildung niemals vom Haushaltseinkommen abhängen dürfe.

Das Wahlprogramm der SPD soll vor der Septemberwahl verabschiedet werden, mit Willingmann an der Spitze des Wahlkampfs. Sein Fokus auf Löhne, Energiepreise und Bildung steht im Kontrast zum Aufstieg der AfD in den Umfragen. Nach der Wahl wird der Landtag auf 109 Sitze anwachsen, wobei die AfD mit 37 Mandaten die größte Fraktion stellen würde.

Quelle