Streik legt Koblenzer Nahverkehr lahm – was Pendler jetzt wissen müssen
Tatjana ReinhardtStreik legt Koblenzer Nahverkehr lahm – was Pendler jetzt wissen müssen
Schwerwiegende Einschränkungen im ÖPNV in Koblenz durch Streik diese Woche
Der öffentliche Nahverkehr in Koblenz wird in dieser Woche durch einen Streik massiv beeinträchtigt. Die von der Gewerkschaft ver.di ausgerufene Arbeitsniederlegung beginnt am Donnerstagabend und dauert bis einschließlich Freitag. Nur ein stark eingeschränkter Notfahrplan wird aufrechterhalten, was tausende Pendler täglich betrifft.
Die Verhandlungen zwischen dem Arbeitgeberverband VAV und ver.di waren am Montag, dem 29. Januar, gescheitert. Die Gewerkschaft hatte höhere Löhne für Busfahrer gefordert, doch eine Einigung blieb aus. Als Reaktion kündigte ver.di einen 28-stündigen Streik an, der am Donnerstag, dem 1. Februar, um 20:00 Uhr beginnt.
Während des Streiks wird der Großteil des Verkehrs zum Erliegen kommen. Die Linien 12, 4/14, 15, 16, 19, 26, 27, 29 sowie alle Nachtbusse nach Mitternacht fallen aus. Der Verkehrsbetrieb koveb wird jedoch auf wichtigen Strecken ein reduziertes Angebot aufrechterhalten: die Linien 2, 3/13, 5, 6, 7, 8, 9, 10 sowie die Schulbusse der E-Wagen-Linie. Der Schülertransport hat während der Streikmaßnahmen höchste Priorität.
Hansjörg Kunz, Geschäftsführer von koveb, kritisierte den Streik als unverhältnismäßig. Er warnte vor weiteren Arbeitskämpfen, angesichts schwieriger Marktbedingungen und der hohen Forderungen der Gewerkschaft.
Fahrgäste werden aufgefordert, sich frühzeitig zu informieren und ihre Fahrten entsprechend zu planen. Aktuelle Echtzeit-Informationen gibt es auf der Website von koveb (www.koveb.de) sowie über den Instagram-Account (@koveb_wirbewegenkoblenz).
Der Streik endet spät in der Nacht zum Freitag, dem 2. Februar, doch mit Verspätungen ist zu rechnen, bis der reguläre Betrieb wieder aufgenommen wird. Da weitere Arbeitsniederlegungen nicht ausgeschlossen sind, rät koveb den Fahrgästen, sich kontinuierlich zu informieren und auf mögliche künftige Einschränkungen vorbereitet zu sein.






