Tourismusforum in Asbach bringt über 40 Akteure für regionale Projekte zusammen
Oscar KabusTourismusforum in Asbach bringt über 40 Akteure für regionale Projekte zusammen
Über 40 Teilnehmer beim dritten Tourismusforum in Haus Niedermühlen bei Asbach
Mehr als 40 Personen nahmen am dritten Treffen des Tourismusforums im Haus Niedermühlen bei Asbach teil. Die Veranstaltung brachte lokale Entscheidungsträger, Tourismusexperten und Vertreter der Wirtschaft zusammen, um über die regionale Entwicklung zu diskutieren. Neben dem fachlichen Austausch bot die Veranstaltung auch Gelegenheit zum Netzwerken und informierte über neue Initiativen in der Region.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Thomas Wagner, dem Vorsitzenden des Vereins Haus Niedermühlen, der die Entwicklung des Zentrums in den vergangenen Jahren skizzierte. Anschließend versorgte Simone Werning, die Leiterin des Hauses, die Gäste mit regionalen Erfrischungen.
Achim Hallerbach, Landrat des Kreises Neuwied, betonte in seinem Beitrag die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Tourismus. Er plädierte für eine engere Vernetzung mit Nachbarregionen, um die Besucherzahlen und die wirtschaftlichen Effekte zu steigern. Zudem wurden im Forum Fördermöglichkeiten für Tourismusprojekte in den LEADER-Regionen "Raiffeisenland" und "Rhein-Ahr" erörtert.
Nach den Diskussionen konnten die Teilnehmer zwischen einer Führung durch Haus Niedermühlen oder einem Spaziergang zur nahegelegenen Wallfahrtskapelle wählen. Das nächste Netzwerktreffen wird sich auf den Naturpark Rhein-Westerwald und das Projekt "Naturgenuss-Partner" konzentrieren.
Der Tourismus bleibt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Rheinland-Pfalz mit großem Wachstumspotenzial. Auch der Landkreis Neuwied hat unter der Federführung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) ein eigenes Tourismusforum ins Leben gerufen, um lokale Vorhaben zu unterstützen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die laufenden Bemühungen zur Stärkung des Tourismus in der Region. Themen wie die neue Führungsebene in Unkel sowie Fördermöglichkeiten für nachhaltige Projekte wurden intensiv diskutiert. Die Organisatoren planen, die Gespräche bei künftigen Veranstaltungen fortzuführen – mit besonderem Fokus auf naturbasierten Tourismus und digitale Innovationen.






