Uli Hoeneß attackiert SPD und warnt vor AfD-Machtübernahme durch politische Instabilität
Reinhild HänelUli Hoeneß attackiert SPD und warnt vor AfD-Machtübernahme durch politische Instabilität
Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die deutsche Regierungskoalition scharf kritisiert und dabei vor allem die SPD in die Verantwortung genommen. In jüngsten Äußerungen warnte er, politische Instabilität könnte der rechtsextremen AfD den Weg an die Macht ebnen.
Hoeneß machte die SPD zur Hauptursache für die anhaltende Krise der Bundesregierung. Er behauptete, der linke Flügel der Partei blockiere gezielt Fortschritte und schüre interne Spannungen. Der frühere Fußballfunktionär griff auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas an und warf ihr vor, in der aktuellen Lage nicht ausreichend zur Deeskalation beizutragen.
Darüber hinaus stellte Hoeneß die Kompetenz des SPD-Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil infrage. Klingbeil habe innerhalb der eigenen Partei größere Herausforderungen zu bewältigen als in Verhandlungen mit der CDU, so Hoeneß. Anschließend richtete er seinen Fokus auf Kanzler Friedrich Merz und argumentierte, dessen SPD-Koalitionspartner würden die Ernsthaftigkeit der Situation nicht begreifen.
In drastischen Worten bezeichnete Hoeneß eine von der AfD geführte Regierung als absolute Katastrophe. Er betonte, dass im Falle eines Scheiterns der aktuellen Regierung die rechtsextreme Partei die wahrscheinlichste Profiteurin wäre.
Die Äußerungen von Hoeneß unterstreichen die zunehmenden Spannungen innerhalb der deutschen Regierungskoalition. Seine Warnungen vor einem möglichen Aufstieg der AfD fallen in eine Zeit wachsender Sorgen über politische Zersplitterung. Die SPD hat sich bisher nicht zu der Kritik geäußert.






