Union Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum in der Alten Försterei
Oscar KabusUnion Berlin feiert Richtfest für revolutionäres Trainingszentrum in der Alten Försterei
Union Berlin feiert Richtfest für neues Trainingszentrum in der Alten Försterei
Mit einem Richtfest hat Union Berlin einen wichtigen Meilenstein für seinen neuen Trainingskomplex in der Alten Försterei gesetzt. Die 40 Millionen Euro teure Anlage wird erstmals in der Geschichte des deutschen Profifußballs die Männer- und Frauenteams des Vereins unter einem Dach vereinen. Rund 500 Gäste, darunter Spieler:innen, Trainer:innen und Funktionäre, nahmen an der Feier teil – trotz einer unerwarteten Unterbrechung.
Die Zeremonie fand im dreistöckigen Komplex statt, der eine Fläche von etwa 4.100 Quadratmetern umfasst. Die Anlage wird vier Trainingsplätze umfassen, darunter einen Naturrasenplatz, der auf einem 300 Stellplätze umfassenden Parkdeck errichtet wurde. Im Inneren stehen den Spieler:innen moderne Umkleidekabinen mit Regenerationsbecken, eine Sauna, eine Eiskammer sowie spezielle Physiotherapiebereiche zur Verfügung.
Während der Veranstaltung sorgte eine Polizeiverfolgung mit anschließender Schießerei in Verbindung mit einem gestohlenen Lkw für eine kurze Unterbrechung. Die Behörden konnten den Verdächtigen schnell festnehmen, sodass die Feierlichkeiten wie geplant fortgesetzt werden konnten.
Der Komplex ist darauf ausgelegt, beiden Teams – den Männern und den Frauen – gleiche Trainingsbedingungen zu bieten. Zudem werden Lounge-Bereiche, Büros und Besprechungsräume den Arbeitsalltag effizienter gestalten. Der Rasenplatz soll noch in diesem Sommer fertiggestellt werden, der vollständige Umzug ist bis Ende des Jahres geplant.
Nach seiner Fertigstellung wird das 40 Millionen Euro teure Trainingszentrum Maßstäbe im deutschen Fußball setzen, indem es identische Infrastruktur für Männer- und Frauenteams bietet. Der Verein plant, die Plätze in den kommenden Monaten in Betrieb zu nehmen, während der gesamte Betrieb bis 2025 an den neuen Standort verlegt werden soll.






