VfL Wolfsburg am Abgrund: Das Schicksalsspiel gegen den ersten Abstieg
Reinhild HänelWolfsburgs Absturz droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg am Abgrund: Das Schicksalsspiel gegen den ersten Abstieg
VfL Wolfsburg kämpft gegen den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte
Nach einer Serie schwacher Leistungen steht der VfL Wolfsburg kurz vor dem ersten Abstieg aus der Bundesliga. Die Mannschaft ist nun seit zehn Spielen ohne Sieg – ihre Chancen auf den Klassenerhalt hängen am seidenen Faden. Trotz des sechsten Platzes und der Europa-League-Qualifikation in der vergangenen Saison hat die aktuelle Form die Wolfsburger gefährlich nah an die Abstiegszone gebracht.
Die jüngste Niederlage, ein 0:1 gegen Werder Bremen, vertiefte die Krise weiter. Dieter Hecking, der als Trainer zurückkehrte, holte in seinen ersten beiden Spielen nur einen Punkt. Seine Versuche, die Wende einzuleiten, blieben bisher ohne Erfolg.
Sportdirektor Pirmin Schwegler zeigt sich trotzdem kämpferisch, steht hinter Hecking und betont, dass die Mannschaft sich noch aus der misslichen Lage befreien kann. Das Team-Motto – "Aufstehen, sich aufrappeln und zurückkämpfen" – spiegelt ihren Willen wider, doch die Zeit wird knapp.
Vor dem entscheidenden Spiel gegen den FC St. Pauli am 5. Mai 2024 sieht die Lage für Wolfsburg prekär aus. Hecking selbst rechnet damit, dass St. Pauli im eigenen Spiel gegen den SC Freiburg gewinnt – was die Aufgabe für seine Mannschaft noch schwieriger machen würde. Eine Niederlage gegen St. Pauli könnte die Wolfsburger fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz zurückwerfen und den Klassenerhalt nahezu unmöglich machen.
Noch in der letzten Saison hatte Wolfsburg den Abstieg klar vermieden, war Sechster geworden und spielte international. Doch jetzt steht die Mannschaft vor einer ganz anderen Realität – und könnte erstmals in der Vereinsgeschichte aus der ersten Liga absteigen.
Das Spiel gegen St. Pauli wird nun zum Schicksalsspiel. Bei einer Niederlage würden die Überlebenschancen weiter schrumpfen. Während Hecking noch nach Lösungen sucht und das Selbstvertrauen der Mannschaft auf einem Tiefpunkt ist, muss der Verein einen Weg finden, den Absturz zu stoppen – oder die Konsequenzen tragen.






