"Volksparlament" in Halle fordert radikale Bildungsreformen statt Sparpolitik
Eileen Sontag"Volksparlament" in Halle fordert radikale Bildungsreformen statt Sparpolitik
In Halle fand kürzlich ein "Volksparlament" statt
Bei der Versammlung kritisierten die Teilnehmer:innen den Deutschen Bundestag als "Lobbyistenparlament" und forderten alternative Entscheidungsmodelle. Sie schlugen vor, Mittel aus Sonderhaushalten für Infrastruktur und Klima umzuwidmen, um die Bildung zu stärken. Eine zentrale Forderung war die Beendigung der Sparpolitik und die Priorisierung langfristiger Investitionen in Schulen.
Die Veranstaltung verzeichnete bereits einen ersten Erfolg: ein Treffen mit der halleschen Bildungsdezernentin Katharina Brederlow. Die Organisator:innen streben nun an, partizipative Demokratie zu einem festen Bestandteil des bürgerlichen Engagements zu machen.
Das nächste Event, ein digitales "Offenes Volksparlament", findet vom 17. bis 19. April 2026 im Rahmen der Revolutionstage statt. Im Mittelpunkt stehen dann gesellschaftliche Krisen und der Aufstieg des Faschismus.
Die Bewegung schlägt eine engere Zusammenarbeit zwischen kommunalen Gremien und Akteur:innen vor. Ihr Einsatz für partizipative Modelle stößt bereits bei lokalen Verantwortlichen auf offene Ohren. Weitere Veranstaltungen sollen die Debatte über das Bildungsthema hinaus auf allgemeine politische Fragen ausweiten.






