26 March 2026, 22:25

Vulcan Energy bohrt trotz Aktienkrise für CO₂-neutrale Wärme in Rheinland-Pfalz

Liniengraph, der die geothermisch erzeugte elektrische Energie von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Vulcan Energy bohrt trotz Aktienkrise für CO₂-neutrale Wärme in Rheinland-Pfalz

Vulcan Energy macht Fortschritte mit dem "Lionheart"-Projekt in Deutschland – trotz Aktienrückgang

Trotz jüngster Turbulenzen an der Börse verzeichnet Vulcan Energy Fortschritte bei seinem "Lionheart"-Projekt in Deutschland. Das Unternehmen hat mit den Bohrarbeiten an einem neuen Standort in der Nähe von Landau begonnen – der zweiten Bohrstelle im Rahmen der Initiative. Gleichzeitig musste das Unternehmen in den vergangenen Wochen einen deutlichen Kursrückgang hinnehmen.

Erst kürzlich erhielt Vulcan Energy die Genehmigung für das "Lionheart"-Projekt in Rheinland-Pfalz. Dazu gehören fünf neue Bohrlokationen, die alle in der Region Landau liegen. Neben den bereits bekannten Standorten Schleidberg und Trappelberg wurden nun drei weitere Bohrungen angekündigt, wodurch das Projekt weiter ausgebaut wird.

Ziel der neuen Anlage ist die Bereitstellung CO₂-neutraler Wärme für Landau und das Umland. Dennoch bleiben finanzielle Herausforderungen bestehen: Vulcan Energy rechnet für das laufende Jahr mit einem Nettoverlust von 61 Millionen Euro – trotz erwarteter Umsätze in Höhe von 7,5 Millionen Euro.

An der Börse kämpft das Unternehmen mit schwachen Kursen. Aktuell notiert die Aktie bei 2,05 Euro, ein Rückgang von rund 17 Prozent innerhalb der letzten vier Wochen. Zudem liegt der Kurs fast 18 Prozent unter dem 100-Tage-Durchschnitt, was technisch gesehen auf eine Abwärtsbewegung hindeutet. Gestern gab es jedoch eine kurze Erholung: Die Aktie legte um über 13,4 Prozent zu.

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Die Marktkapitalisierung von Vulcan Energy beläuft sich derzeit auf etwa 950 Millionen Euro. Während die Bohrarbeiten an der zweiten Stelle des "Lionheart"-Projekts voranschreiten, bleiben die finanzielle Perspektive und die Aktienperformance des Unternehmens für das kommende Jahr unter Druck.

Quelle