13 March 2026, 22:35

VW Nutzfahrzeuge wächst 2025 stark – doch der Gewinn bricht ein

Ein Plakat mit einem Auto und Text, der eine Steuergutschrift von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 ankündigt.

VW Nutzfahrzeuge wächst 2025 stark – doch der Gewinn bricht ein

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) verzeichnete 2025 ein kräftiges Wachstum – sowohl bei den Auslieferungen als auch beim Umsatz stiegen die Zahlen deutlich an. Das Unternehmen verkaufte 428.000 Fahrzeuge, ein Plus von 6 Prozent, während der Umsatz auf 16,9 Milliarden Euro kletterte – ein Anstieg um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses Erfolgs ging der operative Gewinn aufgrund regulatorischer und marktbedingter Herausforderungen spürbar zurück.

Der ID. Buzz blieb Europas meistverkauftes elektrisches Nutzfahrzeug: Mit über 60.000 verkauften Einheiten im Jahr 2025 mehr als verdoppelte sich die Zahl im Vergleich zu 2024. Auch der Multivan erreichte sein bestes Ergebnis aller Zeiten – die Auslieferungen stiegen um 31 Prozent auf 38.700 Fahrzeuge. Zudem legte der Auftragseingang kräftig zu und erhöhte sich um fast ein Drittel gegenüber 2024, wobei einige Lieferungen jedoch in das Jahr 2026 verschoben wurden.

Der Netto-Cashflow verzeichnete einen dramatischen Anstieg und sprang um 208 Prozent auf eine Milliarde Euro. Dennoch brach der operative Gewinn auf 245 Millionen Euro ein – nach 743 Millionen Euro im Vorjahr. Verantwortlich für diesen Rückgang waren unter anderem Rückstellungen für mögliche CO₂-Strafen der EU sowie Schwierigkeiten in Nordamerika, darunter Zollprobleme und der Wegfall von Fördergeldern für Elektrofahrzeuge.

Für 2026 plant VWN ein großes Update und führt neue Varianten des ID. Buzz, Transporter und Crafter ein. Der ID. Buzz Cargo erhält eine Langversion, eine Vehicle-to-Load-Lademöglichkeit, ein "Gute-Nacht-Paket" sowie einen Camping-Modus. Das Unternehmen bleibt damit in Deutschland und elf weiteren europäischen Märkten führend.

Die Bilanz 2025 von VWN zeigt sowohl eine starke Nachfrage als auch finanzielle Belastungen: Zwar stiegen Umsatz und Auslieferungen, doch regulatorische Kosten und Marktbarrieren drückten auf die Gewinne. Die für 2026 geplanten Neuerungen sollen die Position im Bereich elektrischer und gewerblicher Nutzfahrzeuge weiter stärken.