Wie lokale Verantwortliche gegen AfD-Einfluss und antidemokratische Tendenzen kämpfen
Eileen SontagWie lokale Verantwortliche gegen AfD-Einfluss und antidemokratische Tendenzen kämpfen
In einer aktuellen Podcast-Folge wurden die Herausforderungen thematisiert, vor denen lokale Verantwortungsträger in Regionen stehen, in denen die rechtspopulistische AfD erheblichen Einfluss besitzt. Auf unserem Portal Lab 2026 sprachen Frank Kliem und Katja Dietrich darüber, wie sie sich in Gebieten mit starker AfD-Unterstützung engagieren. Ihr Gespräch drehte sich um konkrete Strategien, um sich im Alltag gegen antidemokratische Tendenzen zur Wehr zu setzen.
Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, nahmen am 25. April an einer Diskussion teil. Dabei ging es darum, wie Stadträte und freiwillige Feuerwehren sich vor antidemokratischen Kräften schützen können – insbesondere dann, wenn die AfD die dominierende Fraktion stellt. Die AfD wirft ihren Kritikern immer wieder vor, ausgrenzend zu sein und die Meinungsfreiheit einzuschränken.
Der AfD-Landesvorsitzende kritisierte Kliem später scharf, weil dieser sich für den Ausschluss der Partei aus bestimmten Organisationen ausgesprochen hatte. Er forderte einen Führungswechsel im Feuerwehrverband und verschärfte damit die Spannungen in der Debatte.
Unterdessen setzt der Podcast Mauerecho – Ost trifft West seine Auseinandersetzung mit den Spaltungen in der deutschen Gesellschaft fort. Die nächste Folge, die am 14. Mai erscheint, widmet sich Bürgergesprächen über Arbeit und Wirtschaft. Die Reihe möchte Zuhörerinnen und Zuhörer zu reflektierten Diskussionen anregen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Der Podcast und die aktuellen Debatten spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, antidemokratischen Einflüssen auf lokaler Ebene entgegenzuwirken. Kliems und Dietrichs Ansätze liefern praktische Beispiele für andere, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Die nächste Folge von Mauerecho – Ost trifft West wird sich vertieft mit wirtschaftlichen Sorgen in betroffenen Regionen beschäftigen.






