24 May 2026, 06:38

"Zwei Hasen auf einmal jagen": Eine schwungvolle Farce bezaubert Nischni Nowgorod bis Juli

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"Zwei Hasen auf einmal jagen": Eine schwungvolle Farce bezaubert Nischni Nowgorod bis Juli

Das Theater „Komediya“ in Nischni Nowgorod beendet seine Spielzeit mit einer schwungvollen musikalischen Farce.„Zwei Hasen auf einmal jagen“, inszeniert und choreografiert von Anna Feketa, bringt eine frische Interpretation der klassischen Geschichte von verwechseltem Liebesglück auf die Bühne. Die in den 1920er-Jahren in Odessa angesiedelte Produktion verspricht opulente Gesang- und Tanzeinlagen sowie eine Geschichte voller Liebe, Täuschung und komischen Chaos.

Empfohlen für Zuschauer ab 16 Jahren, läuft das Stück bis zur letzten Vorstellung am 2. Juli.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Swirid Petrowitsch Golochwastow, ein schlauer Schurke, gespielt von Maksim Michaljow. Um sich vor Gangstern zu retten, die ihn bedrängen, willigt er in eine lieblose Ehe mit Gala ein, verkörpert von Maria Obolenskaja. Doch das wahre Herz des Stücks gehört Pronja, einem naiven Provinzmädchen, das Polina Loboda Leben einhaucht. Ihr Weg – von der träumerischen Unschuld zur Frau, die ihr Glück in der Realität findet – treibt die Handlung voran.

Pronjas Eltern, Moische Moissejewitsch (Nikolai Ponomarjow) und Rosa Markowna (Alina Gobyrite), steigern die Farce mit ihren übertriebenen Versuchen, die Zukunft ihrer Tochter zu sichern. Ihre Bemühungen gipfeln in einer urkomischen, maßlos überzogenen Hochzeitsszene. Mittendrin bleibt die Magd Chimka (Olga Konowalowa) die einzige Stimme der Vernunft – mit scharfem Witz entlarvt sie die Absurditäten um sie herum.

Feketas Neuinterpretation verlegt die ursprüngliche Kiewer Handlung in die lebhafte Hafenstadt Odessa der 1920er-Jahre. Die Energie der Epoche spiegelt sich in den extravaganten Musik- und Tanznummern wider, bei denen die Lieder nahtlos in die Handlung übergehen. Trotz des Chaos endet die Geschichte mit einem universell glücklichen Finale – auch wenn das Publikum am Ende fragt, ob solches Glück nicht bloße Bühnentäuschung ist.

Die letzte Aufführung von „Zwei Hasen auf einmal jagen“ findet am 2. Juli statt. Mit einer Mischung aus Humor, Musik und dem Charme der Zwischenkriegszeit bietet die Produktion einen gelungenen Abschluss der Spielzeit des Theaters „Komediya“. Karten sind noch für alle erhältlich, die diese lebendige Adaption einer zeitlosen Farce erleben möchten.

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