17 March 2026, 14:26

1.400 Briefwahlstimmen in Trier wegen Verwaltungsfehler ungültig

Altes Dokument mit zwei Stempeln, wahrscheinlich eine Wahlurne mit handgeschriebenem Text.

1.400 Stimmen für die Landtagswahl in Trier ungültig - 1.400 Briefwahlstimmen in Trier wegen Verwaltungsfehler ungültig

Rund 26.400 Wähler in Trier hatten bis März 2026 für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Briefwahl beantragt. Das Verfahren erforderte, dass sie ihre Wahlunterlagen bis zum 22. März anforderten, ausfüllten und zurückschickten. Doch ein Verwaltungsfehler hat nun dazu geführt, dass über tausend Stimmen für ungültig erklärt wurden.

Das Problem wurde bekannt, als 1.400 Briefwahlstimmen als ungültig eingestuft wurden. Der Fehler lag in fehlenden Unterschriften oder Namen auf den Wahlscheinumschlägen, die von einem kommunalen Mitarbeiter bestätigt werden müssen. Ohne diese Bestätigung konnten die Stimmen nicht gezählt werden.

Betroffene Wähler haben inzwischen korrigierte Wahlunterlagen erhalten. Sie müssen nun die aktualisierten Dokumente nutzen, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen gültig sind. Gleichzeitig geben andere Bürger in Trier ihre Stimmen persönlich im Briefwahlbüro der Stadt ab.

Ursprünglich hatten bis zum 12. März etwa 23.500 der rund 77.700 Wahlberechtigten in Trier Briefwahl beantragt. Die Frist für die Rückgabe der Unterlagen – ob per Post, persönlich oder über den Briefkasten des Rathauses – endete am 22. März um 18 Uhr.

Die Stadt hat Maßnahmen ergriffen, um den Fehler zu beheben, und den betroffenen Wählern neue, gültige Unterlagen ausgestellt. Diese müssen nun darauf achten, ihre korrigierten Stimmen fristgerecht abzugeben. Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig eine ordnungsgemäße Prüfung im Briefwahlverfahren ist.

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