2,7 Millionen Euro für das Kurfürstliche Schloss in Mainz – DSD setzt auf Fassade und Metallkunst
Oscar Kabus2,7 Millionen Euro für das Kurfürstliche Schloss in Mainz – DSD setzt auf Fassade und Metallkunst
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat 397.000 Euro für die weitere Restaurierung des Kurfürstlichen Schlosses in Mainz bewilligt. Mit dem neuen Fördergeld sollen vor allem die Fassade des Palasts instand gesetzt und historische Metallarbeiten restauriert werden. Damit steigt der Gesamtbeitrag der DSD für das Projekt auf über 2,7 Millionen Euro, seit die Arbeiten begonnen haben.
Das Kurfürstliche Schloss, auch als Kurfürstliches Residenzschloss bekannt, zählt zu den mehr als 360 Denkmälern in Rheinland-Pfalz, die von der DSD unterstützt werden. Allerdings sind Details zu anderen Projekten in der Region nur begrenzt verfügbar – der Mainzer Palast ist das am besten dokumentierte Vorhaben.
Die neuen Mittel fließen in zentrale Bereiche der Gebäudefassade. Beschädigte Natursteinelemente werden repariert oder ausgetauscht, während Putzflächen eine frische Behandlung erhalten. Zudem sind neue Fenster geplant, und die restaurierten Ziergitter der Fenster sollen wieder in altem Glanz erstrahlen.
Als größte private Initiative für den Denkmalschutz in Deutschland finanziert sich die DSD durch Spenden der Öffentlichkeit sowie Erträge der GlücksSpirale-Lotterie. Die Stiftung hat maßgeblich dazu beigetragen, das Schloss – ein Wahrzeichen der Mainzer Architekturgeschichte – zu erhalten.
Mit der jüngsten Finanzspritze werden die Arbeiten am Kurfürstlichen Schloss fortgesetzt, um sowohl strukturelle als auch dekorative Elemente zu restaurieren. Das laufende Projekt unterstreicht das Engagement der DSD für den Erhalt des kulturellen Erbes in Rheinland-Pfalz. Bisher ist kein anderes Denkmal in der Region in den Unterlagen der Stiftung so umfassend dokumentiert wie der Mainzer Palast.






