Berlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch kommt
Tatjana ReinhardtBerlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch kommt
Berlin Recycling Volleys holen sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft – doch der Umbruch steht bevor
Die Berlin Recycling Volleys haben ihren zehnten deutschen Meistertitel in Folge gesichert. Im Finale setzte sich das Team souverän mit einem klaren 3:0 gegen die SVG Lüneburg durch. Doch trotz dieses Erfolgs stehen dem Verein vor der Saison 2023/24 große Veränderungen ins Haus.
Der Meisterschaftsgewinn krönte eine weitere erfolgreiche Phase für die Berliner. Der deutliche 3:0-Sieg gegen Lüneburg unterstrich einmal mehr ihre Vorherrschaft im deutschen Volleyball. Allerdings wurde die Saison 2022/23 von der Vereinsführung selbst als unbeständig beschrieben.
Im Sommer werden mehrere Leistungsträger den Club verlassen. Zu den Abgängen zählen Nehemiah Mote und Moritz Reichert sowie Jake Hanes und mindestens sechs weitere Spieler. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz haben hingegen ihre Zukunft beim Team bestätigt.
Gleichzeitig stehen Neuzugänge bevor. Louis Kunstmann wechselt vom VfB Friedrichshafen nach Berlin und bringt frisches Talent in den Kader. Mit Erik Shoji kehrt zudem ein alter Bekannter zurück: Der Libero spielte bereits zwischen 2014 und 2016 für die Hauptstädter.
Abseits des Platzes bleibt die Situation unklar. Die Position des Cheftrainers für die kommende Saison ist noch nicht besetzt. Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat deutlich gemacht, dass die Vermeidung einer weiteren wechselhaften Spielzeit oberste Priorität hat.
Mit dem zehnten Titel in der Tasche richtet sich der Blick der Berlin Recycling Volleys nun auf den Neuaufbau. Das Team steht vor zahlreichen Abgängen, neuen Spielern und einer noch ausstehenden Trainerentscheidung. Das Ziel: die Dominanz wahren und gleichzeitig die Schwankungen der Vergangenheit in der kommenden Saison überwinden.






