17 March 2026, 04:24

Berliner Protest gegen Militärschläge im Nahen Osten fordert Völkerrecht und Frieden

Menge mit Fahnen und Plakaten vor dem Brandenburger Tor, mit einer Fahne auf der rechten Seite.

Initiative 'Israelis for Peace' Protestiert gegen den Krieg - Berliner Protest gegen Militärschläge im Nahen Osten fordert Völkerrecht und Frieden

Dutzende Demonstranten versammelten sich am Samstagabend in Berlin, um gegen Militärschläge im Nahen Osten zu protestieren. Bei der Kundgebung in der Nähe des Brandenburger Tors forderten die Teilnehmer, dass sich Deutschland gegen den Konflikt stellen und das Völkerrecht wahren solle.

Die Veranstaltung wurde von Israelis für Frieden organisiert, einer Gruppe, die sich für ein Ende der Angriffe in der Region einsetzt. Die Protestierenden verlangten einen sofortigen Stopp der Militäroperationen im Iran und im Libanon. Zu den Rednern zählte die Philosophin Susan Neiman, die sich der Demonstration gegen die israelischen und US-amerikanischen Angriffe auf den Iran anschloss.

Die Menge rief Deutschland auf, eine klare Haltung gegen die eskalierende Gewalt zu beziehen. Im Mittelpunkt ihrer Botschaft standen rechtliche und humanitäre Bedenken sowie die Forderung nach Einhaltung des Völkerrechts.

Der Berliner Protest reiht sich in die wachsende Zahl der Stimmen gegen den Konflikt ein. Zwar gibt es keine offiziellen Zahlen zu ähnlichen Veranstaltungen in anderen europäischen Städten, doch die Demonstration unterstrich die anhaltende Ablehnung militärischer Aktionen. Die Organisatoren betonten die Notwendigkeit einer friedlichen Lösung für den Nahen Osten.

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