BioNTech plant Start-up-Ausgründung für innovative Krebs- und Antikörpertherapien
Eileen SontagBioNTech plant Start-up-Ausgründung für innovative Krebs- und Antikörpertherapien
BioNTech prüft Gründung eines neuen Unternehmens zur Entwicklung vielversprechender Wirkstoffkandidaten in frühem Stadium. Dabei sollen Teile der eigenen Forschung – darunter das CAR-T-Zelltherapie-Portfolio und das RiboMAB-Programm – in ein Start-up ausgegliedert werden, das von einem Team aus den eigenen Reihen gegründet wird.
Bei der Ausgründung handelt es sich um rund 300 Mitarbeiter, die in das neue Unternehmen wechseln sollen. Aktuell führt BioNTech Gespräche mit Risikokapitalgebern aus den Lebenswissenschaften, um die geplante Transaktion voranzubringen.
Das Unternehmen wird seine Krebsforschungsinitiative iNEST weiterhin als Teil des Kerngeschäfts vorantreiben. Zudem erwägt BioNTech die Gründung eines weiteren eigenständigen Unternehmens, um frühe Wirkstoffkandidaten gegen entzündliche Erkrankungen zu vermarkten, die zuvor von Biotheus übernommen wurden.
Die geplante Ausgliederung konzentriert sich auf die Frühphasenforschung, darunter CAR-T-Therapien und RiboMAB. Etwa 300 Beschäftigte werden in die neue Einheit wechseln, während BioNTech seine umfassenden Krebsforschungsaktivitäten im Stammgeschäft behält. Die Verhandlungen mit Investoren laufen noch, um die Details der Pläne final zu klären.






