22 April 2026, 06:44

Boppard startet Millionenprojekt: Ufermauer wird bis 2029 saniert und aufgewertet

Alte Karte des Rheins in Deutschland in einem Photo-Frame eingerahmt, mit Illustrationen von Gebäuden, Bäumen und Wasser darum herum.

Boppard startet Millionenprojekt: Ufermauer wird bis 2029 saniert und aufgewertet

An der Rheinpromenade in Boppard haben die umfangreichen Bauarbeiten an der Ufermauer begonnen. Das Projekt sieht sowohl eine Verstärkung der Konstruktion als auch eine Aufwertung der öffentlichen Flächen am Wasser vor – beides zentrale Bausteine der städtischen Entwicklungsplanung.

In der ersten Phase wird ein 330 Meter langer Abschnitt der Mauer bis Ende des Jahres saniert. Dabei entfernen die Bauteams beschädigte Partien, ersetzen Natursteine und erneuern die Mörtelfugen. Zudem werden Verankerungen eingebracht, um die Stabilität des Bauwerks langfristig zu sichern.

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Die Arbeiten erfolgen von der Flussseite aus, wobei eine temporäre Zufahrtsstraße als Arbeitsplattform dient. Geplant sind außerdem die Instandsetzung von Treppenanlagen, die Sicherung des Uferbereichs sowie die Modernisierung der Entwässerungssysteme. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Standfestigkeit der Mauer gewährleisten, sondern auch die Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit der Uferpromenade erhöhen.

Die Sanierung der Ufermauer ist eng mit der Neugestaltung der Rheinallee verknüpft, deren Umbau ab Mitte August startet. Beide Projekte sollen rechtzeitig zur Bundesgartenschau 2029 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro, wovon etwa 80 Prozent vom Bund getragen werden.

Nach Fertigstellung werden die verstärkte Ufermauer und die aufgewertete Rheinallee nicht nur die kritische Rhein-Infrastruktur sichern, sondern auch den öffentlichen Zugang und die Sicherheit am Bopparder Ufer deutlich verbessern. Die Stadt strebt an, alle Arbeiten vor der Bundesgartenschau 2029 abzuschließen.

Quelle