18 April 2026, 22:25

Bundestag beschließt schnellere Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse

Altes deutsches Regierungszertifikat mit handgeschriebener Schrift und einem Logo oben.

Bundestag beschließt schnellere Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, das die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitsbereich beschleunigen soll. Die Reform führt einheitliche Standards und digitale Verfahren ein, um die Anerkennungsprozeduren zu vereinfachen. Zudem ermöglicht sie den Bundesländern, die Sprachkenntnisse von Bewerbern aus Drittstaaten bereits vor Abschluss ihrer Berufsausbildung zu prüfen. Befürworter betonen, dass dadurch Bürokratie abgebaut und Wartezeiten für Antragsteller wie Behörden verkürzt werden.

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Die rechtspopulistische AfD lehnte das Gesetz ab, während die Linke sich der Stimme enthielt. Bevor es in Kraft treten kann, muss die Vorlage noch den Bundesrat passieren. Bei Zustimmung sollen die Neuerungen am 1. November 2026 wirksam werden.

Gesundheitsministerin Warken (CDU) unterstrich die Dringlichkeit, mehr Fachkräfte für den Gesundheitssektor zu gewinnen. Das Gesetz ist Teil einer umfassenderen Strategie, um den Personalmangel in der deutschen Medizin durch erleichterten Berufszugang für ausländische Fachkräfte zu bekämpfen.

Die neuen Regelungen gelten für Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Hebammen, die in Deutschland eine Anerkennung ihrer Qualifikation anstreben. Digitale Abläufe und standardisierte Prüfungen sollen das Verfahren beschleunigen und transparenter gestalten. Die endgültige Entscheidung über das Gesetz liegt nun beim Bundesrat; die Umsetzung ist für Ende 2026 geplant.

Quelle