18 April 2026, 20:27

CDA fordert höhere Kilometerpauschalen gegen explodierende Spritpreise

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA fordert höhere Kilometerpauschalen gegen explodierende Spritpreise

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) fordert höhere Kilometerpauschalen, um die Belastung durch steigende Spritpreise zu verringern. Dennis Radtke, Vorsitzender der Vereinigung, hat mehrere Maßnahmen vorgeschlagen, die Autofahrer entlasten sollen, die an der Tankstelle mit wachsenden Kosten konfrontiert sind. Dazu zählen Änderungen der Steuerregeln sowie eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts.

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Radtke plädiert dafür, die Kilometergeld für dienstliche Fahrten mit dem Privatwagen auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Zudem regt er die Einführung eines steuerfreien Mobilitätszuschusses speziell für berufsbedingte Fahrten an. Diese Schritte würden, so seine Argumentation, Arbeitnehmern direkte finanzielle Entlastung verschaffen, die unter den stark gestiegenen Spritpreisen leiden.

Darüber hinaus kritisierte Radtke Vorschläge für autofreie Sonntage als unpraktikable Lösung. Solche Maßnahmen träfen seiner Meinung nach vor allem Pendler, die auf ihr Fahrzeug für den Arbeitsweg angewiesen sind. Stattdessen forderte er die Regierung auf, entschlossener zu handeln, anstatt den Bürgern lediglich zu raten, weniger Sprit zu verbrauchen.

Radtke verlangte zudem eine konsequentere Anwendung des Wettbewerbsrechts, um überhöhte Preise an den Tankstellen zu verhindern. Er warnte, dass geopolitische Spannungen die Spritkosten in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter in die Höhe treiben würden. Sein Fokus liegt auf zielgerichteten politischen Lösungen, die die Ursachen der Preistreiberei bekämpfen, statt auf kurzfristigen Notlösungen.

Die Vorschläge der CDA zielen darauf ab, die finanzielle Belastung für Autofahrer durch höhere Zuschüsse und eine schärfere Marktaufsicht zu verringern. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnten sie Pendler und Unternehmen gleichermaßen planbarere Kosten bescheren. Die Bundesregierung hat sich bisher noch nicht zu den konkreten Empfehlungen Radtkes geäußert.

Quelle