20 March 2026, 22:24

Christian Ulmens Karriere bricht nach Missbrauchsvorwürfen ein – Kolleginnen stellen sich gegen ihn

Frau auf einer Bühne mit Mikrofon, hinter ihr ein Display mit einem Bild einer Frau und Text zum TEDxWomen-Event.

Erste 'Arschlecken.'-Star bricht Schweigen - Christian Ulmens Karriere bricht nach Missbrauchsvorwürfen ein – Kolleginnen stellen sich gegen ihn

Christian Ulmens Ruf in Deutschland hat nach Jahren wachsender Popularität einen abrupten Dämpfer erlitten. Der Komiker, der vor allem durch seine Rolle in der Erfolgsserie Jerks. bekannt wurde, erlebte von 2017 bis 2023 einen steilen Karriereaufstieg. Nun haben Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes starke Reaktionen ehemaliger Kolleginnen ausgelöst – darunter auch von Pheline Roggan.

Ulmen wurde durch Jerks., eine Comedy, die auf Joyn ausgestrahlt wurde und mit ihren Sketchen viral ging, zum bekannten Gesicht. Sein Charme und Witz beschränkten sich nicht auf die Serie: Er trat auch in Neuauflagen von Knallerfrauen und Stand-up-Specials auf. Die Medien zeichneten oft das Bild eines sympathischen, schnellen Unterhalters.

Doch dieses Image hat sich nach Fernandes' öffentlichen Anschuldigungen gewandelt. Pheline Roggan, die an Ulmens Seite in Jerks. spielte, hat sich nun hinter Fernandes gestellt. In einer Stellungnahme lobte Roggan Fernandes' Mut, sich zu äußern, und bezeichnete dies als Akt der Solidarität mit allen Frauen, die von Missbrauch betroffen sind.

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Roggans Worte decken sich mit denen von Gisèle Pelicot, einer weiteren Branchenvertreterin. Beide betonen, wie wichtig es ist, Täter zur Verantwortung zu ziehen, statt Opfer infrage zu stellen. Roggan machte deutlich, dass Fernandes' Schritt nicht nur persönlich, sondern auch ein Statement gegen strukturelle Gewalt sei.

Die Kontroverse hat Ulmens einst wachsende Beliebtheit überschattet. Roggans öffentliche Unterstützung für Fernandes verleiht den Vorwürfen zusätzliches Gewicht und unterstreicht die Debatte über Verantwortung in der Unterhaltungsbranche. Der Fall entwickelt sich weiter, während sich immer mehr Stimmen an der Diskussion beteiligen.

Quelle