Durchbruch beim Elbe-Quertunnel: Meilenstein für die deutsche Energiewende erreicht
Oscar KabusDurchbruch beim Elbe-Quertunnel: Meilenstein für die deutsche Energiewende erreicht
Meilenstein für die Energiewende: Durchbruch beim Elbe-Quertunnel
Ein entscheidender Fortschritt ist bei der deutschen Energiewende gelungen: Der Durchstich des Elbe-Quertunnels steht. Die 5,2 Kilometer lange Röhre wird im Rahmen des Stromkorridors SuedLink Hochspannungs-Gleichstromkabel unter dem Fluss hindurchführen.
Der Tunnel verbindet Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen. Die Bauarbeiten erfolgten mehrere Dutzend Meter unter dem Flussbett mithilfe maschinellen Tunnelvortriebs. Herausfordernde Bedingungen wie wasserführende Bodenschichten verzögerten die Arbeiten zeitweise.
In den letzten 400 Metern ermöglichte günstiger Untergrund jedoch zügigere Fortschritte. Das Team erreichte mit 32,6 Metern pro Tag einen Rekordwert, die beste Wochenleistung lag bei 158,7 Metern. Der Durchbruch erfolgte sogar vor dem ursprünglichen Zeitplan.
Der Generalunternehmer Porr bezeichnet die Elbe-Quertunnelung als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für Deutschlands Energiezukunft. Nun, da der Tunnel fertiggestellt ist, beginnen die Innenausbauarbeiten und die technische Ausstattung.
Künftig werden hier die Hochspannungskabel von SuedLink verlegt, die sauberen Strom zwischen Nord- und Süddeutschland transportieren sollen. Die Innenarbeiten starten unmittelbar nach dem Durchbruch.
