12 April 2026, 02:29

Freiburgs Knopfhäusle-Viertel wird nachhaltig und sozial modernisiert

Altes Gebäude mit mehreren Fenstern, Balkonen, Geländern, Türen und Blumentöpfen mit Pflanzen in Straßburg, Frankreich.

Freiburgs Knopfhäusle-Viertel wird nachhaltig und sozial modernisiert

Freiburgs historisches Knopfhäusle-Viertel durchläuft einen tiefgreifenden Wandel

Das im 19. Jahrhundert für Fabrikarbeiter erbaute Quartier wird nun unter Bewahrung seines Erbes grundlegend modernisiert. Die neuesten Fortschritte präsentierte die Stadtimmobilien Freiburg GmbH am 27. März 2026.

Das Sanierungsprojekt vereint drei zentrale Ziele: den Erhalt der historischen Identität des Viertels, die Steigerung der Energieeffizienz und die Sicherung bezahlbaren Wohnraums. Bisher konnte der Energieverbrauch im Quartier um etwa 45 Prozent gesenkt werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden rund 100 modernisierte Wohnungen zu unter Marktpreis liegenden Mieten verfügbar sein.

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Erste sanierte Häuser wurden bereits 2022 und 2023 wiederbezogen. Ehemalige Bewohner erhielten dabei Vorrang, um zurückzukehren – ein wichtiger Schritt, um die langjährigen Nachbarschaftsstrukturen zu stärken. Nationale Anerkennung erfuhr das Projekt 2025, als es mit einem Förderpreis ausgezeichnet wurde.

Die Bauarbeiten befinden sich nun in der Schlussphase. Die dritte Etappe, die sich auf die Meisterhäuser konzentriert, ist nahezu abgeschlossen. Die vierte und letzte Phase soll bis Ende 2026 andauern.

Das Knopfhäusle-Projekt zeigt exemplarisch, wie Denkmalschutz und moderne Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Mit günstigen Mieten, reduziertem Energieverbrauch und einem neu gestärkten Gemeinschaftsgefühl wird das Viertel auch künftig ein prägender Teil des Freiburger Stadtbilds bleiben. Die letzten Wohnungen sollen bis Ende 2026 bezugsfertig sein.

Quelle