30 June 2026, 06:22

Fusion-Festival nach Bränden evakuiert – 65.000 Besucher in Sicherheit gebracht

Fusion Festival: Anklagen und Drogenbeschlagnahmungen nach Kontrollen

Fusion-Festival nach Bränden evakuiert – 65.000 Besucher in Sicherheit gebracht

Fusion-Festival nach Bränden vorübergehend geschlossen – 65.000 Besucher evakuiert

Das Fusion-Festival wurde diese Woche von schweren Störungen heimgesucht, nachdem Brände eine vorübergehende Schließung erzwangen. Rund 65.000 Besucher wurden am Donnerstagabend auf einen nahegelegenen Flugplatz evakuiert. Während die Veranstaltung langsam ausläuft, befassen sich die Behörden nun mit den Folgen.

Die Probleme begannen am Donnerstag, als mehrere Brände ausbrachen und das Festival zum Stillstand brachten. Die Organisatoren leiteten umgehend die Räumung des Geländes ein und bestätigten, dass alle Besucher bis Mittwoch die Stelle verlassen hätten. Der Abbau der Festivalinfrastruktur werde voraussichtlich zwei weitere Wochen in Anspruch nehmen.

Die Polizei verzeichnete während des Events zahlreiche Vorfälle. Beamte dokumentierten 48 Fälle von Drogenfahrten. Zudem wurden acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels erstattet, wobei Ecstasy, Kokain und Amphetamine sichergestellt wurden. Zollbeamte leiteten 24 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Cannabis-Delikte ein.

Am Bahnhof Neustrelitz registrierten 70 Bundespolizisten zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsfall, größtenteils im Zusammenhang mit Drogen. Eine Person wurde ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland angetroffen. Eine mobile Polizeistation wurde mit Graffiti beschmiert, wobei ein Schaden von schätzungsweise 500 Euro entstand. Ein Beamter, der den Vorfall filmte, wurde angegriffen und erlitt leichte Verletzungen.

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Die Evakuierung des Festivals ist nahezu abgeschlossen, und das Gelände soll in den kommenden Tagen vollständig geräumt werden. Die Behörden haben gegen Drogendelikte, Sachbeschädigungen und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht vorgegangen. Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.

Quelle