GEN4-Bolide debütiert mit Rekordtempo und Allradantrieb in der Formel E
Reinhild HänelGEN4-Bolide debütiert mit Rekordtempo und Allradantrieb in der Formel E
Der neue Formula-E-Boliden der Generation 4 hat seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Strecke am Circuit Paul Ricard absolviert. Dabei präsentierte Citroën Racing während jüngster Tests eine auffällige Tarnlackierung, die einen frischen Look für die kommende Saison verspricht.
Das Berlin E-Prix-Doppelrennen findet am 2. und 3. Mai 2026 auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof statt, wo die Fahrer eine der anspruchsvollsten Oberflächen im Motorsport meistern müssen.
Der GEN4-Bolide markiert einen technologischen Quantensprung im elektrischen Rennsport. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 1,8 Sekunden übertrifft er selbst moderne Formel-1-Wagen. Dank bis zu 600 kW (816 PS) liefert er sofortige Leistung – ganz ohne Radschlupf.
Ein Novum in der FIA-Geschichte: Der GEN4 ist der erste Einsitzer mit permanentem Allradantrieb. Doch nicht nur Tempo steht im Fokus – Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle. Der Bolide ist als "kreislauffähige" Maschine konzipiert, besteht aus recycelten Materialien und verfügt über eine vollständig recycelbare Batterie.
In der Meisterschaftswertung führt Pascal Wehrlein mit 83 Punkten, gefolgt von Edoardo Mortara (72 Punkte). António Félix da Costa geht als Fahrer mit der besten Form in das Berlin E-Prix.
Die Strecke auf dem Flughafen Tempelhof stellt eine besondere Herausforderung dar: Die betonierte Rollbahn ist extrem abrasiv, führt zu schnellem Reifenverschleiß und extremer Hitzeentwicklung. Die Teams müssen ihre Reifenstrategien beim Doppelrennen daher mit Bedacht steuern.
Der Debüteinsatz des GEN4-Boliden und das Berlin E-Prix werden sowohl Geschwindigkeit als auch Ausdauer auf die Probe stellen. Die harten Bedingungen in Tempelhof zwingen die Teams zu schnellen Anpassungen. Angesichts der sich zuspitzenden Meisterschaft wird in den kommenden Rennen jeder Punkt zählen.






