Hirschkuh in Bleckede durch Armbrustbolzen getötet – Polizei ermittelt wegen Wilderei
Oscar KabusHirschkuh in Bleckede durch Armbrustbolzen getötet – Polizei ermittelt wegen Wilderei
Ende Mai wurde in Bleckede eine trächtige Hirschkuh tot aufgefunden. Das Tier war durch einen Armbrustbolzen tödlich verletzt worden. Die örtlichen Behörden haben seitdem Ermittlungen eingeleitet und den Vorfall als Fall von Wilderei und Tierquälerei eingestuft.
Der Kadaver des Tieres war am 27. Mai von einem örtlichen Jagdpächter entdeckt worden. Bei der ersten Untersuchung durch die Polizei wurde der Armbrustbolzen aus dem Tier geborgen. Weitere Ermittlungen führten die Beamten schnell zu einem möglichen Käufer der Waffe.
Mit einem Durchsuchungsbefehl des Landgerichts Lüneburg durchsuchte die Polizei ein Wohnhaus in Bleckede. Dabei beschlagnahmten die Beamten eine Armbrust, die mutmaßliche Tatwaffe, sowie weiteres Zubehör. Die Bewohner des Anwesens gerieten unter Tatverdacht, äußerten sich jedoch nicht zu den Vorwürfen.
Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Behörden sammeln weiterhin Beweise im Zusammenhang mit der Tötung des Tieres. Bisher wurden keine Anklagen erhoben, doch die sichergestellten Gegenstände könnten entscheidende Hinweise für die laufenden Untersuchungen liefern.
