26 June 2026, 22:20

Historischer Achtelfinaleinzug: Elfenbeinküste schreibt WM-Geschichte trotz Rassismus-Debatte

Bastian Schweinsteiger betont, dass seine Aussagen zum Stil der Elfenbeinküste bei der WM nicht persönlich gemeint waren

Historischer Achtelfinaleinzug: Elfenbeinküste schreibt WM-Geschichte trotz Rassismus-Debatte

Die Elfenbeinküste hat Geschichte geschrieben, indem sie erstmals das Achtelfinale der Weltmeisterschaft erreicht hat. Die Mannschaft sicherte sich den Einzug mit einem 2:0-Sieg gegen Curaçao unter Trainer Emerse Faé. Gleichzeitig ist eine Kontroverse um Äußerungen von Bastian Schweinsteiger über ihren Spielstil entbrannt.

Schweinsteiger hatte den Fußball der Elfenbeinküste kürzlich als „etwas afrikanischen Fußball, etwas unorthodox, etwas wild, vielleicht auch etwas weniger von Taktik geprägt“ und unberechenbar beschrieben. Später präzisierte er, seine Aussagen hätten sich auf taktische Aspekte bezogen, nicht auf Menschen, und er habe niemanden verletzen wollen.

Trainer Emerse Faé kritisierte die Bemerkungen scharf und bezeichnete sie als rassistisch. Anschließend konzentrierte er sich auf das Spielfeld und führte seine Mannschaft zum historischen Sieg. Bereits in der Gruppenphase hatte Deutschland die Elfenbeinküste mit 2:1 besiegt.

Auf die Frage nach der Debatte wirkte Jürgen Klopp überrascht und verzichtete auf eine weitere Stellungnahme. ARD-Programmdirektor Axel Balkausky verteidigte Schweinsteiger und betonte, es habe sich um eine fachliche Einschätzung gehandelt, nicht um eine rassistische Äußerung.

Nach dem Sieg gegen Curaçao zog die Elfenbeinküste ins Achtelfinale ein. Schweinsteigers Aussagen lösten eine Diskussion aus, auf die Figuren wie Faé, Klopp und Balkausky unterschiedlich reagierten. Die Debatte hält an – parallel zum historischen Erfolg der Mannschaft.

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