20 April 2026, 12:27

KI-System revolutioniert Fabriken: Echtzeit-Hilfe für Mitarbeiter bis 2026

Eine handgezeichnete Fabrikszene mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, Tischen, Fenstern und anderen Gegenständen, mit Text am unteren Rand des Papiers.

KI-System revolutioniert Fabriken: Echtzeit-Hilfe für Mitarbeiter bis 2026

Ein neues KI-gestütztes Fabriksystem soll die Produktion revolutionieren

Ein innovatives System für die intelligente Fabrik, entwickelt von Accenture, Avanade und Microsoft, könnte die Fertigungsprozesse grundlegend verändern. Die sogenannte "agentische Fabrik" kombiniert fortschrittliche Datenanalysen mit sprachbasierten Schnittstellen, um Mitarbeiter in Echtzeit zu unterstützen. Erste Anwender wie Kruger Inc. und Nissha Metallizing Solutions testen die Lösung bereits – noch vor der geplanten Markteinführung im Jahr 2026.

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Das System verknüpft strukturierte und unstrukturierte Daten mithilfe von Microsoft Fabric und Foundry. Durch die Auswertung von Betriebsdaten, Maschinenhistorien und Produktionsaufzeichnungen erkennt es mögliche Ursachen für Störungen und schlägt passende Lösungen vor. Mitarbeiter erhalten rollenspezifische Anleitungen über einfache Sprachtools, was Aufgaben wie Diagnose und Fehlerbehebung deutlich beschleunigt.

Kruger Inc. erwartet eine Verkürzung der durchschnittlichen Reparaturzeit um 10–15 %, was jährlich Millionen einsparen könnte. Nissha Metallizing Solutions zielt darauf ab, Ausschuss und unerwartete Stillstände zu reduzieren, um so die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Beide Unternehmen gehören zu den ersten, die die Technologie vor der für Ende 2026 geplanten breiten Verfügbarkeit einsetzen.

Das Projekt steht für die gemeinsame Vision von Accenture, Avanade und Microsoft, die Fabrikabläufe zu modernisieren. Statt menschliches Know-how zu ersetzen, unterstützt das System die Mitarbeiter dabei, in kritischen Situationen schneller und datenbasiert zu entscheiden.

Die "agentische Fabrik" soll Effizienz steigern und Kosten senken. Da erste Tests vielversprechende Ergebnisse liefern, wird mit einer flächendeckenden Einführung bis Ende 2026 gerechnet. Unternehmen, die das System nutzen, können dann auf Echtzeit-Analysen setzen, um Störungen zu minimieren und die Produktion zu optimieren.

Quelle