Koblenz testet öffentliche Videoüberwachung – Pilotprojekt mit CDU-Initiative gestartet
Reinhild HänelKoblenz testet öffentliche Videoüberwachung – Pilotprojekt mit CDU-Initiative gestartet
Der Stadtrat von Koblenz hat ein Pilotprojekt für die öffentliche Videoüberwachung genehmigt. Der Beschluss erfolgte auf Initiative der CDU-Fraktion im Rat. Ziel der Initiative ist es, zu erproben, wie Überwachungskameras in der Stadt eingesetzt werden könnten.
Den Anstoß für das Projekt gab die CDU. Oberbürgermeister David Langner hat bereits das Innenministerium von Rheinland-Pfalz kontaktiert, um die rechtlichen Voraussetzungen für den Kameraeinsatz zu klären. Nun wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Landesregierung die Machbarkeit prüfen.
Die Landesregierung wird mögliche Einsatzszenarien bewerten und über die praktische Umsetzung entscheiden. Der Stadtrat hat die Verwaltung zudem beauftragt, detaillierte Gutachten zu erstellen. Diese müssen Standorte, technische Anforderungen, Personalbedarf und Datenschutzbelange umfassen, bevor es zur Installation kommt.
Die Ergebnisse werden dem Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung vorgelegt. Primäres Ziel des Pilotprojekts ist es, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.
Bevor Kameras aufgestellt werden können, muss die Verwaltung jedoch zentrale Fragen klären – darunter die Auswahl geeigneter Standorte und die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen. Das Projekt markiert einen ersten Schritt, um Videoüberwachung als Instrument für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum Koblenzs zu erproben.






