24 April 2026, 04:22

Kubicki kandidiert für FDP-Vorsitz mit klarem Nein zur Zusammenarbeit mit der AfD

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Kubicki kandidiert für FDP-Vorsitz mit klarem Nein zur Zusammenarbeit mit der AfD

Wolfgang Kubicki, der stellvertretende Vorsitzender der FDP, hat seine Kandidatur für den Parteivorsitz offiziell eingereicht. Im Mittelpunkt seines Wahlkampfs steht die Verteidigung liberaler Werte sowie die strikte Ablehnung jeglicher Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD. Er betont, die Partei müsse zu ihren Prinzipien stehen, statt sich aus taktischen Gründen nach rechts zu bewegen.

Kubicki machte unmissverständlich klar, dass er unter keinen Umständen eine Koalition mit der AfD eingehen werde. Auch eine Duldung der Partei in einer Regierungsbildung schloss er aus. Selbst eine inhaltliche Anpassung, um die Zustimmung der AfD zu gewinnen, käme für ihn nicht infrage – das würde der AfD nur Einfluss auf die Agenda der FDP einräumen.

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Abwegig nannte er Forderungen nach einer sogenannten "Brandmauer" gegen die AfD. Stattdessen plädierte er dafür, dass Liberale schlicht jede Zusammenarbeit mit Rechtsextremisten verweigern müssten. Seine Haltung deckt sich mit den Warnungen von Justizminister Marco Buschmann, der davor gewarnt hatte, ein Rechtsruck der FDP würde die Partei zerstören.

Der Kandidat für den Parteivorsitz unterstrich, die Stärke der FDP liege in ihren Kernwerten. Seine Mission sei es, die politische Mitte zu stärken und den Liberalismus vor extremistischem Einfluss zu schützen. Kubickis Bewerbung basiert auf einer kompromisslosen Abgrenzung zur AfD: Er hat versprochen, keine ihrer Vorhaben zu unterstützen oder politische Rückendeckung von ihr zu suchen. Der Ausgang seines Wahlkampfs wird zeigen, ob die FDP zu ihren liberalen Wurzeln zurückkehrt oder eine Richtungsänderung riskiert.

Quelle