Geringerer Anteil an Briefwählern - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Weniger Briefwahl als 2021 erwartet
Rheinland-Pfalz bereitet sich auf die Landtagswahl am kommenden Sonntag vor. Die Wähler entscheiden in 52 Wahlkreisen über Direktmandate. Im Vergleich zur Wahl 2021, als pandemiebedingt 66 Prozent der Stimmen per Briefwahl abgegeben wurden, rechnet die Wahlleitung diesmal mit einem Rückgang der Briefwahlanträge.
Die Wahllokale öffnen am Wahlsonntag um 8:00 Uhr und schließen um 18:00 Uhr. Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht vorlegen kann, darf dennoch vor Ort wählen – vorausgesetzt, er ist im Wählerverzeichnis eingetragen und weist sich mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass aus. Die Landeswahlleitung verzeichnet bereits jetzt weniger Anträge auf Briefwahl als bei der letzten Wahl.
Bis Mittwoch hatten etwa 34 Prozent der Wahlberechtigten einen Antrag auf Briefwahl gestellt. Bei einer Wahlbeteiligung von 65 Prozent würde dies bedeuten, dass rund 52 Prozent aller Stimmen per Post abgegeben werden. Anträge für die Briefwahl können noch bis Freitag, 15:00 Uhr, über die örtlichen Kommunalverwaltungen eingereicht werden.
2021 hatte die Briefwahl aufgrund der Coronavirus-Pandemie einen deutlichen Aufschwung erlebt. In diesem Jahr erwarten die Behörden eine Rückkehr zur Präsenzwahl.
Die Wahl entscheidet über die Zusammensetzung des Landtages, wobei alle 52 Wahlkreise Direktmandate vergeben. Wer noch per Briefwahl abstimmen möchte, muss seinen Antrag bis Freitagnachmittag stellen. Die Stimmabgabe vor Ort bleibt am Sonntag möglich. Die endgültige Wahlbeteiligung und die Verteilung der Wahlmethoden stehen erst nach Schließung der Wahllokale fest.






