Lufthansa bietet Piloten bis zu 50 Prozent mehr Rente – doch die Frühpension fällt weg
Oscar KabusLufthansa schlägt neues Deal zu Pilotenkontroversen vor - Lufthansa bietet Piloten bis zu 50 Prozent mehr Rente – doch die Frühpension fällt weg
Lufthansa legt neuen Rentenplan für Piloten vor – bis zu 50 Prozent höhere Zahlungen, aber Streichung der Frühpensionsbrücke
Die Lufthansa hat einen neuen Rentenvorschlag für ihre Piloten vorgelegt, der eine Erhöhung der Leistungen um bis zu 50 Prozent vorsieht. Gleichzeitig soll die bisherige Überbrückungszahlung für Frührentner entfallen, die vor Erreichen des regulären Rentenalters ausscheiden. Die Airline begründet die Änderung damit, dass ihr System damit an die Praxis anderer großer Fluggesellschaften angeglichen werde.
Laut dem Vorschlag würden die Mittel, die bisher für die Frühpensionsbrücke vorgesehen sind, stattdessen in die betriebliche Altersvorsorge fließen. Davon profitieren sollten alle Piloten – nicht nur diejenigen, die vorzeitig in Rente gehen. Lufthansa argumentiert, dass die Überbrückungszahlung für Piloten, die bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter von 65 Jahren im Dienst bleiben, ohnehin nicht notwendig sei.
Als Vorbild nennt das Unternehmen KLM und British Airways, wo integrierte Rentensysteme ohne separate Frühpensionsregelungen bestehen. Unklar bleibt jedoch, wie sich diese Systeme konkret auf die Altersbezüge der Piloten auswirken.
Lufthansa versichert, dass Kollegen, die bereits kurz vor dem Anspruch auf die Überbrückungszahlung stehen, diese weiterhin erhalten werden. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat den Vorschlag erhalten und wird ihn nun in ihrer Tarifkommission prüfen.
Der neue Plan sieht zwar höhere Rentenleistungen vor, streicht aber die Frühpensionsbrücke für künftige Piloten. Die Bewertung der Gewerkschaft wird zeigen, ob die Änderungen den Bedürfnissen der Lufthansa-Crews gerecht werden. Eine Entscheidung wird nach Abschluss der Prüfung durch die Tarifkommission erwartet.






