19 April 2026, 18:27

Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Baukosten senken und Wohnungsbau beschleunigen

Zeichnung eines Hauses mit zahlreichen Fenstern und einem Dach, dargestellt auf altem Papier mit detaillierten Architekturplänen und Text, der das erste Haus in Deutschland darzustellen scheint.

Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Baukosten senken und Wohnungsbau beschleunigen

Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, das Gebäudetyp-E-Gesetz noch bis Ende 2023 einzuführen. Das neue Gesetz soll die Baukosten senken und den Bau bezahlbarer Wohnungen im ganzen Land beschleunigen.

Hubertz betonte die Dringlichkeit der Maßnahme und bezeichnete sie als zentrales Instrument im Kampf gegen die Wohnungsnot. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, Ausgaben zu reduzieren und Bauprojekte zu beschleunigen. Die Ministerin hob hervor, dass vereinfachte Abläufe eine entscheidende Rolle bei der Kostensenkung spielen werden. "Wer schneller bauen kann, spart viel Geld", erklärte sie.

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Obwohl noch kein genauer Termin feststeht, bestätigte Hubertz, dass derzeit Beratungen laufen, um das Gesetz zu präzisieren. Sie unterstrich die Notwendigkeit einer sorgfältigen Ausarbeitung, blieb aber beim Zeitplan unnachgiebig: "Bis Jahresende wird das Gesetz kommen", so Hubertz.

Das Gebäudetyp-E-Gesetz soll durch vereinfachte Bauverfahren Wohnraum erschwinglicher machen. Nach seiner Umsetzung könnte es dazu beitragen, Verzögerungen und finanzielle Hürden in der Branche abzubauen. Die Bundesregierung erhofft sich davon eine Entlastung des Wohnungsmarktes in den kommenden Jahren.

Quelle