Oberbieber wird zum Rückgrat der Jugendhilfe im Landkreis Neuwied
Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber ist zu einem zentralen Träger der Jugendhilfe im Landkreis Neuwied geworden. Die Einrichtung sieht sich mit einer wachsenden Nachfrage konfrontiert, da die Zahl unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter und komplexer Kinderschutzfälle steigt. Ihre Rolle in der Notfallbetreuung und langfristigen Unterstützung bleibt dabei unverzichtbar.
Die Organisation ist die größte ihrer Art im Landkreis. Sie betreibt stationäre Jugendhilfe, Tagesgruppen sowie eine Förderschule, die Paul-Schneider-Schule in Neuwied. Zwei spezialisierte Gruppen kümmern sich um die sofortige Aufnahme von Kindern in Notfallunterbringungen – und stellen sicher, dass diese rund um das Jahr ein sicheres Zuhause finden.
Bent Herzog hat kürzlich die Leitung übernommen. Er sieht die Arbeit der Einrichtung als Teil einer gemeinsamen Verantwortung mit den örtlichen Jugendämtern. Auch Landrat Achim Hallerbach betont die zentrale Bedeutung des Dienstes für die Jugendhilfe in der gesamten Region.
Die Zahl der Kinderschutzfälle nimmt weiter zu, und die Fallkonstellationen werden immer komplexer. Die Fähigkeit der Einrichtung, unbegleitete minderjährige Geflüchtete aufzunehmen, macht sie zu einem unverzichtbaren Baustein im Hilfesystem.
Die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber leistet lebenswichtige Unterstützung für schutzbedürftige Kinder. Durch Notfallunterbringungen und Bildungsprogramme deckt sie dringende Bedarfe im Landkreis ab. Die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden sichert die kontinuierliche Bereitstellung dieser essenziellen Leistungen.
