24 April 2026, 16:28

Politiker empören sich über FIFA-Ticketpreise von fast 2 Millionen Euro

Großes Stadion voller Zuschauer bei einem Fußballspiel, Hügel im Hintergrund bei klarem blauem Himmel.

Politiker empören sich über FIFA-Ticketpreise von fast 2 Millionen Euro

Deutsche Politiker haben die Ticketpreise der FIFA für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft scharf kritisiert. Aydan Özoğuz, Vorsitzende des Sportausschusses des Bundestags, forderte günstigere Preise, während Stephan Mayer die überhöhten Kosten als ungerecht gegenüber normalen Fans verurteilte.

Auf dem offiziellen FIFA-Weiterverkaufsportal wurden vier Tickets für das Finale zu je fast 2 Millionen Euro angeboten – ein Preis, der bei Politikern Empörung auslöste.

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Özoğuz verlangte von der FIFA eine Senkung der Ticketpreise und rief den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, sich im FIFA-Rat für Änderungen einzusetzen. Sie betonte, dass bezahlbare Tickets kaum verfügbar seien und viele Fans dadurch keine Chance hätten, die Spiele live zu erleben. Die horrend hohen Preise, so ihre Kritik, machten die WM zu einem Event für Wohlhabende statt für echte Anhänger des Sports.

Mayer schloss sich dieser Kritik an und nannte die Preispolitik der FIFA "absurd". Fußball lebe von seinen Fans, warnte er, und solche Kosten drohten, sie zu vergraulen. Beide Politiker waren sich einig, dass der DFB sich stärker für einen fairen Zugang zu den Spielen einsetzen müsse.

Die exorbitanten Preise von fast 2 Millionen Euro pro Ticket wurden auf der offiziellen FIFA-Weiterverkaufsplattform ausgewiesen. Özoğuz stellte klar, dass es sich dabei um Sekundärmarktpreise handele, nicht um die ursprünglichen Verkaufspreise. Dennoch bezeichnete sie die Situation als inakzeptabel und forderte sofortiges Handeln.

Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die FIFA wächst, ihr Preismodell zu überarbeiten. Die Politiker erwarten, dass der DFB im FIFA-Rat eine deutlichere Position bezieht. Ohne Änderungen, so die Warnung, drohe die WM für die Fans unerschwinglich zu werden – genau jene, die den Fußball erst lebendig halten.

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