Reallöhne in Berlin und Brandenburg steigen zum zweiten Mal in Folge deutlich an
Eileen SontagReallöhne in Berlin und Brandenburg steigen zum zweiten Mal in Folge deutlich an
Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg verzeichnen zweiten Anstieg der Reallöhne in Folge
Nach Jahren der Stagnation und teils sogar Rückgängen brachten die Jahre 2022 und 2023 eine willkommene Erholung in den meisten Branchen. Die Zuwächse fielen jedoch je nach Wirtschaftszweig und Region sehr unterschiedlich aus.
In Berlin stiegen die durchschnittlichen Reallöhne 2023 um 2,9 Prozent – nach zwei Jahren ohne Wachstum und einem Rückgang im Vorjahr. Spitzenreiter war der Energiesektor mit einem Plus von 6,4 Prozent, während die Gastronomie ein leichtes Minus von 0,1 Prozent verzeichnete. Im Verarbeitenden Gewerbe erhöhten sich die Löhne um 4,3 Prozent, in der Informations- und Kommunikationsbranche sogar um 4,8 Prozent.
In Brandenburg legten die Reallöhne insgesamt um 1,8 Prozent zu. Auch hier hatte es zuvor drei Jahre lang kaum Bewegung gegeben, 2022 sogar einen Rückgang. Besonders stark entwickelte sich der Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden mit einem Plus von 5,2 Prozent.
Sowohl Berlin als auch Brandenburg verbuchen damit zwei aufeinanderfolgende Jahre mit steigenden Reallöhnen – ein Lichtblick nach langer Durststrecke.
Die Zahlen für 2023 zeigen eine positive Wende für Beschäftigte in beiden Regionen. Während einige Branchen wie die Berliner Gastronomie kaum Veränderungen sahen, verzeichneten andere – etwa Energieversorgung und Bergbau – deutliche Zuwächse. Der Trend deutet auf eine allmähliche Erholung nach Jahren der Lohnstagnation hin.






