Skandal um Schulprojekt in Schleife: Eltern stoppen umstrittene NGO-Aktivitäten
Tatjana ReinhardtSkandal um Schulprojekt in Schleife: Eltern stoppen umstrittene NGO-Aktivitäten
Ein umstrittenes Theaterprojekt in Schleife
Der Skandal entfachte sich im Rahmen eines Schulprojekts, das teilweise mit Steuergeldern finanziert wurde. Aktivisten der Berliner Gruppe Die Falken – die mit der Amadeu Antonio Stiftung verbunden ist – sollen gegen Gesetze zur politischen Neutralität und zum Jugendschutz verstoßen haben, indem sie Minderjährige mit explizitem Material konfrontierten.
Eltern und lokale Verantwortliche griffen ein, nachdem Schüler über die Aktivitäten berichtet hatten. Ihre Beschwerden zwangen die Schulleitung, das Projekt zu stoppen. Kritiker sehen darin einen größeren Trend: Linksextreme NGOs würden Schulen nutzen, um ideologische Agenden voranzutreiben.
Die Amadeu Antonio Stiftung, geleitet von der ehemaligen Stasi-IM Anetta Kahane, stand bereits früher in der Kritik, Bildung zu politisieren. In diesem Fall verteilten die Aktivisten zudem anti-AfD-Material, was die Grenze zwischen Bildung und Aktivismus weiter verwischte.
Rechtsexperten verweisen auf mehrere Verstöße, darunter das Verbot pornografischer Inhalte für Minderjährige sowie die Pflicht von Schulen zur politischen Neutralität. Die Rechtfertigungen der Verantwortlichen wurden weitgehend als unzureichend zurückgewiesen.
Der Fall Schleife hat die Debatte über ideologische Einflüsse an Schulen neu entfacht. Zwar stoppten die Eltern mit ihrem entschlossenen Handeln das Projekt, doch bleiben Bedenken gegenüber steuerfinanzierten Gruppen, die gezielt junge Schüler ansprechen. Die Behörden könnten nun die Aufsichtsmechanismen überprüfen, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.






