21 April 2026, 00:34

Tausende demonstrieren in München beim Marsch für das Leben

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine baumbestandene Straße in Berlin entlang und hält Kameras, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Tausende demonstrieren in München beim Marsch für das Leben

Tausende Menschen versammelten sich am Samstag in München zum sechsten jährlichen Marsches für das Leben. Die Veranstaltung zog Unterstützer an, die sich für eine sogenannte "Kultur des Lebens" und strengere Schutzmaßnahmen gegen Abtreibungen einsetzen. Veranstalter und Polizei nannten unterschiedliche Zahlen zur Teilnehmerzahl – die Schätzungen reichten von 4.500 bis 7.000 Personen.

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Der Marsch begann wie geplant, wobei die Teilnehmenden rechtliche Schutzmaßnahmen für ungeborene Kinder forderten. Rednerinnen und Redner, darunter Silja Fichtner, Vorsitzende der Initiative Stimme der Ungeborenen, betonten die Bedeutung des Schutzes des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Mehrere römisch-katholische Bischöfe übermittelten zudem Botschaften, in denen sie die Demonstration unterstützten.

Rund 1.500 Gegenprotestierende versammelten sich, um gegen den Marsch zu demonstrieren. An einer Stelle blockierte eine Gruppe eine Straße, wodurch der Zug für etwa 45 Minuten zum Stehen kam. Trotz der Unterbrechung verlief die Veranstaltung weitgehend nach den Plänen der Organisatoren.

Die Veranstalter werteten die hohe Teilnehmerzahl als Zeichen wachsender Unterstützung für ihre Anliegen. Sie führten den zunehmenden Zulauf auch auf den wachsenden Druck von Abtreibungsbefürwortern zurück.

Der nächste Marsches für das Leben ist bereits für den 19. September geplant, mit Veranstaltungen in Berlin und Köln.

Die Demonstration am Samstag war der sechste Marsch für das Leben in München. Die Veranstaltung zeigte die tiefen Gräben in der Abtreibungsdebatte, mit großen Menschenmengen auf beiden Seiten. Weitere Märsche sollen in diesem Jahr in anderen deutschen Städten stattfinden.

Quelle