20 April 2026, 01:00

Wegner entschuldigt sich für Berlins chaotischen Stromausfall im Januar

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden mit einer 'Berlin wegen Klimakrise abgesagt' -Plakette und verstreuten Gegenständen im Hintergrund.

Wegner entschuldigt sich für Berlins chaotischen Stromausfall im Januar

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich für sein Krisenmanagement nach des großen Stromausfalls Anfang Januar entschuldigt. Der Blackout legte Teile der Stadt tagelang lahm und löste massive Kritik an den Reaktionen der Verantwortlichen aus. In einer Rede vor dem Abgeordnetenhaus räumte Wegner diese Woche Versäumnisse ein.

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Die Krise begann an einem Morgen, als Wegner zu Hause beim Frühstück saß. Um 8:07 Uhr erreichte ihn eine Dringlichkeitsmeldung des Innensenators über die eskalierende Lage. Abgesehen von einer kurzen Sportstunde blieb er den ganzen Tag über zu Hause und stimmte sich mit Behörden ab.

Um 12:07 Uhr übermittelte der Wirtschaftssenator einen Lagebericht, dem zufolge die voraussichtliche Dauer der Reparaturen weiterhin unklar war. Wegner sprach daraufhin um 12:45 Uhr direkt mit dem Wirtschaftssenator über den anhaltenden Stromausfall. Später, gegen 14:30 Uhr, gab Stromnetz Berlin eine öffentliche Stellungnahme heraus, in der vor möglichen Reparaturarbeiten bis Donnerstag gewarnt wurde.

Im Verlauf der Krise koordinierte Wegner die Maßnahmen mit zahlreichen Stellen, um die Folgen einzudämmen. Er stand in Kontakt mit Bezirksbürgermeister:innen, Hilfsorganisationen, Stromnetz Berlin, Polizei, Feuerwehr und sogar der Bundeswehr. Durch das gemeinsame Vorgehen konnte die Stromversorgung schließlich eineinhalb Tage früher als im schlimmsten Szenario prognostiziert wiederhergestellt werden.

Der Ausfall beeinträchtigte den Alltag in weiten Teilen Berlins, doch das abgestimmte Handeln verkürzte die Ausfalldauer deutlich. In seiner parlamentarischen Entschuldigung erkannte Wegner die Herausforderungen während der Krise an. Nun stehen die Verantwortlichen vor der Frage, wie ähnliche Vorfälle künftig verhindert werden können.

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