Werder Bremen steht am Abgrund – jedes Spiel zählt im Bundesliga-Drama
Tatjana ReinhardtWerder's Abwärtsspirale Hat Konsequenzen - Werder Bremen steht am Abgrund – jedes Spiel zählt im Bundesliga-Drama
Werders Bremen kämpft in der Bundesliga ums Überleben – die Krise spitzt sich zu
Die Probleme von Werder Bremen in der Bundesliga haben sich in dieser Saison weiter verschärft und den Verein in eine prekäre Lage gebracht. Mit nur 25 Punkten aus 26 Spielen liegt das Team gerade einmal einen Zähler über dem Relegationsplatz. Der Absturz hat bereits personelle Konsequenzen nach sich gezogen – und weitere Veränderungen stehen in den kommenden Monaten bevor.
Die Spielzeit 2025/2026 markiert für Werder Bremen einen deutlichen Absturz. Nach Platz 8 mit 50 Punkten vor zwei Jahren und Rang 11 mit 46 Punkten im vergangenen Jahr findet sich der Verein nun auf Platz 15 wieder. Die Bilanz: sechs Siege, sieben Unentschieden und 13 Niederlagen bei 29 geschossenen und 47 Gegentoren – eine Tordifferenz von -18.
Bereits früher in dieser Saison wurde Cheftrainer Horst Steffen angesichts der Krise entlassen. Sein Nachfolger, Daniel Thioune, stabilisierte die Mannschaft kurzzeitig mit zwei Siegen in Folge und führte Bremen von Platz 17 auf Rang 13. Doch die 0:2-Niederlage gegen Mainz am vergangenen Wochenende stoppte den Aufwärtstrend jäh.
Der Druck macht sich nicht nur auf der Trainerbank bemerkbar. Der Leiter der Kaderplanung, Johannes Jahns, wird den Verein nach Saisonende aufgrund der schwachen Leistungen verlassen. Auch Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Chef Peter Niemeyer stehen zunehmend in der Kritik – ihre Positionen sollen nach dem Saisonfinale überprüft werden.
Mit noch acht Spieltagen liegt Bremen nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz, den derzeit der FC St. Pauli belegt. Die nächste Bewährungsprobe steht bereits am kommenden Samstag an: ein entscheidendes Duell gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg.
Für Werder Bremen geht es nun vorrangig ums sportliche Überleben – jedes verbleibende Spiel ist von existenzieller Bedeutung. Der Umbruch in der Vereinsführung hat bereits begonnen, und nach dem Schlusspfiff der Saison dürften weitere Wechsel folgen. Das Schicksal des Clubs könnte sich bereits an diesem Wochenende im Abstiegskampf gegen Wolfsburg entscheiden.






