27 April 2026, 16:31

Aldi Süd streicht 1.250 IT-Jobs – doch es gibt freiwillige Abfindungen

Eine Liniengrafik auf einem weißen Hintergrund mit der Überschrift "Die Vorteile der gestiegenen Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht an die Mittelschicht gegangen" zeigt Produktivitätssteigerungen ohne entsprechende Gewinne für die Mittelschicht.

Aldi Süd streicht 1.250 IT-Jobs – doch es gibt freiwillige Abfindungen

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr. Der Lebensmittelhändler baut seine hauseigene IT-Belegschaft ab und lagert Teile der Technologieoperationen an externe Dienstleister aus. Zwangsentlassungen sind nicht vorgesehen, doch es werden freiwillige Abfindungsprogramme angeboten.

Das Unternehmen hatte seine IT-Abteilung zuvor auf über 4.000 Mitarbeiter ausgebaut. Im November 2024 gründete es mit Aldi DX eine eigene Tochtergesellschaft, die sich auf die digitale Transformation konzentriert. Kernziel der Sparte war der Aufbau eines standardisierten, globalen IT-Systems unter dem Projektnamen AHEAD.

Der Großteil der Stellenstreichungen entfällt auf Aldi DX, wo über 1.000 Arbeitsplätze wegfallen. Auch die internationale Einkaufsorganisation Aldi International Services ist von den Kürzungen betroffen. Trotz der Umstrukturierung betont das Unternehmen, dass keine Beschäftigten gegen ihren Willen entlassen werden.

Im November 2025 kündigte Tata Consultancy Services an, die Zusammenarbeit mit Aldi Süd auszubauen. Dieser Schritt unterstreicht die zunehmende Auslagerung von IT-Dienstleistungen an externe Partner. Aldi Süd wird künftig mit einer schlankeren internen Tech-Mannschaft arbeiten. Die Neuausrichtung soll die Prozesse effizienter gestalten, ohne dass bestehende Services eingeschränkt werden. Betroffene Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, das Unternehmen mit einer Abfindung zu verlassen.

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