04 May 2026, 18:33

Asylanträge in Deutschland sinken um fast 50 Prozent – Dobrindts harte Linie zeigt Wirkung

Eine Gruppe von Menschen mit einem Transparent, auf dem "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" steht, vor einem Gebäude mit Fenstern, umgeben von Gras, einem Metallzaun, Pflanzen, Bäumen und Fahnenstangen unter einem bewölkten Himmel.

Asylanträge in Deutschland sinken um fast 50 Prozent – Dobrindts harte Linie zeigt Wirkung

In Deutschland sind die Asylanträge im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Die Zahlen zeigen einen Rückgang von 350.000 im Jahr 2023 auf 170.000 in der jüngsten Erhebung. Innenminister Alexander Dobrindt führt den Rückgang auf seine verschärfte Grenzpolitik zurück.

Schon an seinem ersten Amtstag führte Dobrindt strengere Grenzkontrollen ein. Damit setzte er ein zentrales Wahlversprechen von CDU und CSU um, die Zuwanderung zu reduzieren. Seither hat die Bundespolizei rund 8.000 Haftbefehle an der Grenze vollstreckt.

Die monatlichen Ablehnungen bewegen sich seit seiner Amtsübernahme stabil zwischen 2.000 und 3.000. Bis April 2026 hatten die Behörden etwa 1.340 Asylsuchende an der Grenze abgewiesen. Dobrindt betont, dass diese Kontrollen entscheidend für die sogenannte „Wende in der Migrationspolitik“ seien.

Der Minister setzt sich zudem für ausgeweitete Binnengrenzkontrollen in der EU ein. Die sinkenden Asylzahlen führt er als Beleg für den Erfolg seiner Strategie an. Die aktuellen Daten zeigen einen klaren Rückgang der Asylanträge. Die Grenzüberwachung bleibt ein zentraler Bestandteil von Dobrindts Vorgehen. Angesichts anhaltender Ablehnungen und Festnahmen erwartet die Regierung, dass sich der Trend fortsetzt.

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