Frederik Rønnows bittere Rückkehr: WM-Aus und Kampf um den Klassenerhalt
Tatjana ReinhardtFrederik Rønnows bittere Rückkehr: WM-Aus und Kampf um den Klassenerhalt
Dänemarks Torhüter Frederik Rønnow hat in den letzten Monaten eine schwierige Phase durchlebt. Seine Nationalmannschaft verpasste nach einer Niederlage im Elfmeterschießen gegen Tschechien die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Trotz dieses Rückschlags betont er, dass seine Enttäuschung sich nicht auf seine Leistungen beim 1. FC Union Berlin auswirken werde.
Rønnow hatte sich Ende 2023 aus der Nationalmannschaft zurückgezogen. Doch Anfang 2026 zwangen Verletzungen von Kasper Schmeichel und Filip Jörgensen die Verantwortlichen zu seiner Rückkehr. Mit nur zehn Länderspielen – das letzte im Juni 2024 – galt er als erfahrener Rückhalt zwischen den unerfahrenen Ersatzkeepern Mads Hermansen und Andras Jungdal.
Sein Comeback war jedoch nur von kurzer Dauer, und Dänemarks WM-Träume endeten mit der Niederlage. Gleichzeitig zeigt Rønnow beim 1. FC Union Berlin Schwächen. Das Team, das einst einen zweistelligen Vorsprung auf die Abstiegszone hatte, liegt nach nur zwei Siegen in zwölf Spielen nun nur noch sieben Punkte über dem Abgrund.
Trotz der Schwierigkeiten bleibt Rønnow dem Verein treu. Im vergangenen Sommer verlängerte er seinen Vertrag, wobei die Laufzeit nie öffentlich bekannt gegeben wurde. Seit 2021 spielt er für Union und hat offen darüber gesprochen, seine Karriere in Berlin zu beenden.
Rønnow schließt zukünftige Einsätze in der Nationalmannschaft nicht aus. Derzeit konzentriert er sich jedoch auf Union Berlin, wo er die Mannschaft stabilisieren will. Der Verein hat weiterhin einen sieben Punkte umfassenden Puffer zur Abstiegszone.






