05 April 2026, 06:27

Siemensstadt Square wächst: 3.750 Wohnungen und eine neue S-Bahn-Anbindung bis 2030

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin auf dem Cover, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, begleitet von Texten über die Bevölkerungszahl und Merkmale der Stadt.

Siemensstadt Square wächst: 3.750 Wohnungen und eine neue S-Bahn-Anbindung bis 2030

Siemensstadt Square in Berlin wird nach überarbeitetem Masterplan massiv ausgebaut

Das Berliner Viertel Siemensstadt Square steht vor einer deutlichen Erweiterung: Der aktualisierte Bebauungsplan sieht fast eine Verdopplung der Wohnkapazität auf rund 3.750 Wohneinheiten vor, während Büroräume reduziert werden. Nach Fertigstellung soll das Gebiet etwa 40.000 Bewohnerinnen, Bewohnern und Beschäftigten Platz bieten.

Das 76 Hektar große Gelände, einst ein industrielles Zentrum, setzt künftig auf Wohnraumförderung neben Gewerbe, Freizeitflächen und Grünzonen. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) bezeichnete den Plan als einen "entscheidenden Meilenstein" für den über hundert Jahre alten Standort. Das neue Konzept ersetzt einen Entwurf aus dem Jahr 2021 und bündelt Gewerbeflächen in einem eigenen Campus in der Nähe des künftigen S-Bahnhofs Siemensstadt.

Der erste Spatenstich ist für 2024 vorgesehen, die vollständige Fertigstellung wird für die 2030er Jahre erwartet. Zum Projekt gehören eine Grundschule für 600 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Kitas, um den Bedarf wachsender Familien zu decken. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf geschätzte 4,5 Milliarden Euro, wobei Siemens 750 Millionen Euro beisteuert.

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Auch die Verkehrsanbindung wird verbessert: Die seit langem stillgelegte Siemensbahn soll reaktiviert werden. Ab Ende 2029 sollen wieder S-Bahnen verkehren und schnellere Verbindungen ins Berliner Zentrum ermöglichen.

Der überarbeitete Plan konzentriert sich auf Wohnraum und gemischte Nutzung statt auf Büroflächen. Mit Baubeginn im nächsten Jahr wird sich das Viertel schrittweise über das nächste Jahrzehnt entwickeln. Die finale Planung nennt zwar keine konkreten Arbeitsplatzzahlen, bestätigt aber über 3.700 Wohnungen und weniger Gewerbeflächen.

Quelle