Mainzer Ranzengarde krönt die Session mit prunkvollem Finale am Tulpensonntag
Mainzer Ranzengarde krönt die Session mit prunkvollem Finale am Tulpensonntag
Mainzer Ranzengarde beendet Karnevalssaison mit großem Finale am Tulpensonntag
Die älteste Karnevalsgarde Mainzer Geschichte, die Mainzer Ranzengarde, hat am Tulpensonntag den Höhepunkt und Abschluss der diesjährigen Fastnachtsfeierlichkeiten gefeiert. Im historischen Saal drängten sich Hunderte Narren, um die tief verwurzelte Tradition der Stadt aus Gelage, Spott und Ausgelassenheit zu zelebrieren. Von politischer Satire bis zu musikalischen Hommagen bot der Abend das Beste des Mainzer Karnevalsgeistes.
Den Auftakt bildete eine Hommage an Köln, als ein scherzhaftes "Triumvirat" der Jecken die Bühne betrat und damit die beiden Hochburgen des rheinischen Karnevals verband. Die Zusammenarbeit zwischen der Mainzer Ranzengarde und der Kölner Karnevalsgesellschaft hat in den letzten Jahren an Intensität gewonnen – mit gegenseitigen Besuchen wie dem Auftritt der Ranzengarde in Köln 2022 und dem Gegenbesuch der Kölner Garden in Mainz im vergangenen Jahr. Diese Austausche bereichern die Mainzer Bräuche um prunkvollere Prinzenzüge und musikalische Fusionen.
Es folgten die Eisbären mit ihrer vollständigen Karnevalsrevue, begleitet vom kraftvollen Big-Band-Klang der Kasteler Musiker, die als Große Gardemusik fungieren. Die Familie Wiesmann sorgte derweil mit ihrer typischen Narretei für Lacher: Jürgen Wiesmann und sein Alter Ego Ernst Lustig nahmen ihre eigene Ehe auf die Schippe. Die Familie Pschierer steuerte ihren Teil bei – mit frechen Streichen des Jüngsten und dem scharfsinnigen Witz des Älteren, der alle Generationen unterhielt.
Die Stimmung im Saal wechselte, als politische Redner das Wort ergriffen; ihre Worte wurden zunächst in respektvollem Schweigen aufgenommen, bevor sie in tosendem Applaus untergingen. Später betonte der Bajazz (Hofnarr), dass der Karneval die Generationen – jung und alt – vereine. Den Abschluss bildete die prunkvollste Galasitzung der Mainzer Ranzengarde, die ihrem Ruf als "Mutter aller Garden" gerecht wurde – eine Tradition, die 1838 begann, als die Gruppe Preußens "Lange Kerls" persiflierte und den ersten Mainzer Narrenumzug anführte.
Mit der großen Finalveranstaltung endete eine Karnevalssaison voller Lachen, Musik und städtischer Verbundenheit. Die langjährigen Bräuche der Mainzer Ranzengarde, heute bereichert durch den Austausch mit Köln, ziehen weiterhin Menschenmassen an und halten den Festtagsgeist der Stadt lebendig. Der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal war ein Beweis für die ungebrochene Liebe der Mainzer zu ihrem karnevalistischen Erbe.
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