02 April 2026, 18:29

Spargelsaison 2025 in Beelitz eröffnet: Hohe Preise und weniger Anbaufläche

Altes Buch mit einer detaillierten Karte der Brandenburg-Region Deutschlands auf einem schwarzen Hintergrund, begleitet von Texten über die Region.

Spargelsaison 2025 in Beelitz eröffnet: Hohe Preise und weniger Anbaufläche

Offizielle Eröffnung der Spargelsaison in Beelitz – Brandenburgs größtem Anbaugebiet

Pünktlich zu Ostern haben Landwirte in Beelitz, Brandenburgs wichtigster Spargelregion, die ersten frischen Stangen geerntet und damit den Start in eine vielversprechende Erntesaison 2025 eingeläutet. Zu Saisonbeginn liegen die Preise zwischen 15 und 18 Euro pro Kilogramm, doch mit steigendem Angebot dürften sie bald sinken.

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In den vergangenen fünf Jahren sind die Spargelflächen in Brandenburg um etwa 10 bis 15 Prozent geschrumpft. Die Anbaufläche verringerte sich von rund 1.200 Hektar im Jahr 2021 auf etwa 1.000 Hektar in diesem Jahr. Gründe für den Rückgang sind gestiegene Produktionskosten und Arbeitskräftemangel, verschärft durch Konkurrenz aus günstigeren Importen aus Spanien, Mexiko und Griechenland.

Hinzu kommen höhere Ausgaben durch gestiegene Dieselpreise und die jüngste Erhöhung des Mindestlohns. Gleichzeitig setzen Supermarktketten die Erzeuger unter Druck, indem sie niedrigere Einkaufspreise durchsetzen. Trotz dieser Herausforderungen rechnet Jürgen Jakobs, Vorsitzender des Beelitzer Spargelvereins, mit einer starken Nachfrage in dieser Saison.

Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt wirbt dafür, regionale Produkte zu kaufen. Angesichts geopolitischer Spannungen und steigender Energiepreise sei es wichtig, heimische Landwirte zu unterstützen, betont sie. Im Laufe der Saison werden die Preise voraussichtlich auf etwa 10 bis 12 Euro pro Kilogramm fallen, sobald die Erntemengen zunehmen.

Hohe Startpreise und weniger Anbaufläche – die Spargelsaison 2025 hat begonnen Die Landwirte blicken trotz sinkender Flächen und steigender Kosten optimistisch auf die Nachfrage. Mit fortschreitender Ernte dürften die Preise nachgeben und sowohl Erzeugern als auch Verbrauchern Entlastung bringen.

Quelle