04 May 2026, 18:33

Tempolimit 50 schützt Feuersalamander im Elm-Wald vor dem Tod

Drei Salamanderarten auf einem Plakat mit Wasserpflanzen und -hintergrund, begleitet von Text unten.

Tempolimit 50 schützt Feuersalamander im Elm-Wald vor dem Tod

Tempo 50: Neue Geschwindigkeitsbegrenzung schützt seltene Amphibien im Elm-Wald

Auf einer Strecke durch den Elm-Wald in Deutschland wird bald ein Tempolimit von 50 km/h eingeführt. Die Maßnahme soll seltene Amphibien wie den Feuersalamander während ihrer kritischen Fortpflanzungs- und Wanderzeiten schützen. Die Behörden erhoffen sich, dass die Beschränkung die Zahl der überfahrenen Tiere verringert und die heimische Tierwelt erhält.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt von Mitte Mai bis Ende September auf der L629 zwischen Erkerode und Tetzelstein. Dieser Zeitraum deckt die Paarungszeit des Feuersalamanders ab, die von Anfang März bis Mai dauert, während sich die Larven bis September entwickeln. Langsamerer Verkehr soll auch anderen Amphibien wie dem Kammmolch und dem Springfrosch zugutekommen.

Feuersalamander sind leicht an ihrer auffälligen schwarz-gelben oder orangefarbenen Zeichnung zu erkennen. Die in Europa heimischen Tiere bevorzugen bewaldete Gebiete mit natürlichen Bächen und Quellen. Obwohl sie meist nachtaktiv sind, zeigen sie sich gelegentlich auch tagsüber nach längeren Trockenperioden.

Die Population der Feuersalamander im Elm-Wald ist für das Bundesland von besonderer Bedeutung. Doch ihre Bestände sind durch Straßenverkehr, Lebensraumverlust und die tödliche Salamanderpest bedroht. Das Tempolimit soll diese Risiken mindern, indem es die Aufprallkraft von Fahrzeugen verringert und schädliche Luftdruckwellen reduziert.

Die Behörden weisen zudem darauf hin, die Tiere nicht anzufassen. Bei Bedrohung sondern Feuersalamander ein Hautgift ab, das Hautreizungen verursachen kann.

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Die neue Geschwindigkeitsbegrenzung bleibt bis Ende September in Kraft. Sie dient dem Schutz der Feuersalamander und anderer Amphibien in ihren verletzlichsten Monaten und ist Teil der laufenden Bemühungen, eine für die regionale Artenvielfalt wichtige Art zu bewahren.

Quelle