Ulmer Narren stürmen das Rathaus – Bürgermeister müssen sich geschlagen geben
Ulmer Narren stürmen das Rathaus – Bürgermeister müssen sich geschlagen geben
Ulms jährliche Fasnacht 2026 Feiern nahmen diese Woche eine verspielte Wendung, als die Stadt Narren das Rathaus stürmten. In einer langjährigen Tradition übernahmen die Ulmer Narren für einige Stunden symbolisch die Macht – der Bürgermeister von Ulm und der Bürgermeisterin von Neu-Ulm hatten keine andere Wahl, als sich geschlagen zu geben. Statt ernsthafter Politik standen Kostüme und heitere Herausforderungen auf dem Programm.
Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger stürzten sich ins Treiben und verkleideten sich als Super Mario und Prinzessin Peach. Ihre Outfits setzten den Ton für einen Tag voller Humor und Spektakel. Anschließend mussten sich die Bürgermeister einer Reihe von Prüfungen stellen – von Limbo-Tanzwettbewerben bis zum Bau menschlicher Pyramiden –, während sie zugleich knifflige Fragen aus dem Publikum beantworteten.
Trotz aller Mühe mussten die Stadtoberhäupter schließlich die Niederlage eingestehen. Die Narren übernahmen offiziell das Rathaus und schrieben damit ein weiteres Kapitel in Ulms Fasnet-Tradition. Die lokalen Behörden akzeptierten die symbolische Machtübernahme als Teil des Festes und ließen die Narren ihren temporären Sieg feiern.
Wie oft die Narren in vergangenen Jahren erfolgreich das Rathaus "erobert" haben, ist nicht dokumentiert. Doch das Ereignis bleibt ein Höhepunkt der Ulmer Fasnet – eine Mischung aus Satire und Gemeinschaftsgeist.
So schnell die Übernahme begonnen hatte, war sie auch wieder vorbei: Das Rathaus kehrte zum normalen Betrieb zurück, und die Bürgermeister nahmen ihre Amtsgeschäfte wieder auf. Doch zuvor durften die Narren noch einmal im Rampenlicht stehen. Für Ulms Einwohner bleibt die spielerische Rebellion ein geliebter Bestandteil der lebendigen Fasnet-Bräuche.
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