Adidas verlängert Gulden-Vertrag bis 2030 nach Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro
Adidas verlängert Vertrag von CEO Björn Gulden bis Ende 2030 - Adidas verlängert Gulden-Vertrag bis 2030 nach Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro
Adidas hat den Vertrag von Vorstandsvorsitzendem Björn Gulden bis 2030 verlängert – nach einem Jahr starken finanziellen Wachstums. Der Sportartikelriese verzeichnete 2025 einen Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unter Guldens Führung hat das Unternehmen trotz eines hart umkämpften Marktes deutliche Fortschritte gemacht.
Gulden, ein ehemaliger norwegischer Fußballspieler, übernahm 2023 die Führung bei Adidas, nachdem er ein Jahrzehnt lang als CEO des Konkurrenten Puma tätig gewesen war. Seine Branchenkenntnis half der Marke, Herausforderungen zu meistern – darunter die Folgen der Beendigung der Yeezy-Kooperation 2022. Bis 2025 zeigte Adidas klare Erholungszeichen: Der Nettogewinn stieg um etwa 75 % auf 1,34 Milliarden Euro.
Der Erfolg des Unternehmens im Jahr 2025 wurde vor allem durch die hohe Nachfrage nach Retro-Modellen wie der Samba und der Gazelle angetrieben. Zwar hielt Nike in den vergangenen fünf Jahren einen dominierenden Marktanteil von 28–30 %, doch Adidas' Anteil sank leicht von 18–20 % auf 16–17 %. Dennoch spiegelt das Umsatzwachstum von 4–6 % in den letzten Jahren eine stetige Erholung wider – besonders in den Jahren 2024 und 2025.
Neben den finanziellen Erfolgen stehen bei Adidas auch personelle Wechsel an: Thomas Rabe, Vorsitzender des Aufsichtsrats, scheidet im Mai aus; seine Nachfolge tritt der ägyptische Unternehmer Nassef Sawiris an. Zudem wird Mathias Döpfner, CEO von Axel Springer, in den Aufsichtsrat einziehen. Das Unternehmen rechnet außerdem mit einem Umsatzplus von 2 Milliarden Euro im Vorfeld der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026.
Adidas hat Guldens Führung für weitere fünf Jahre gesichert, um die finanzielle Erholung des Unternehmens fortzuführen. Mit starken Verkäufen, personellen Neuerungen in der Führungsetage und den Chancen durch die bevorstehende WM positioniert sich die Marke für weiteres Wachstum. Der Fokus bleibt darauf, den Schwung in einem wettbewerbsintensiven Sportartikelmarkt zu halten.
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